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Reselling: Geld verdienen mit dem Wiederverkauf von Produkten

Geschrieben von: Gabriel Dulian

Zuletzt aktualisiert am: 10. April 2022
Shutterstock | Gorodenkoff
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Reselling ist eine einfache Möglichkeit, um von zu Hause aus Geld zu verdienen. Du kannst dabei klein anfangen und Dich schrittweise hocharbeiten. Viel Vorwissen oder Startkapital benötigst Du dafür nicht. 


Hier erfährst Du, was Reselling genau ist, wie Du vorgehen musst und was es zu beachten gibt. 

Was ist Reselling?

Kurz gesagt bedeutet Reselling nichts anderes als „Wiederverkaufen“. Als Reseller kaufst Du also Produkte ein und verkaufst sie anschließend zu einem höheren Preis weiter, um im Optimalfall einen Gewinn zu machen. Da man sich die Zeit frei einteilen kann, eignet sich Reselling gut, um damit im Nebengewerbe zu starten. 


Auch wenn es kostspielig klingen mag, ist diese Tätigkeit auch schon mit wenig Startkapital möglich. Je nachdem, welche Produkte Du zu welchem Preis einkaufst, dauert es dann aber ein bisschen, bis Du Dir einen Lagerbestand aufgebaut hast. 


Schrittweise kannst Du aber Deine Gewinne reinvestieren und Dich so hocharbeiten. Theoretisch kannst Du auch mit alten Sachen beginnen, die Du selbst nicht mehr benötigst. So sammelst Du erste Erfahrungen und kannst Dir ein gewisses Startkapital ansparen. 


Ein Reseller spezialisiert sich in der Regel auf einen oder mehrere Bereiche. Statt eine große Produktpalette anzubieten, sucht man sich eine Nische und bietet nur bestimmte Produkte an, die bestimmte Eigenschaften haben. Das können zum Beispiel folgende Eigenschaften sein: 

  • limitiert
  • zeitlich begrenzt erhältlich
  • schwer zu beschaffen


Weil die Grundidee des Resellings recht einfach ist, liegt der Fokus hier auf der Strategie. Du musst Dir genau überlegen, welche Produkte Du wo einkaufst und wo Du diese dann weiterverkaufen willst. Durch Deine Nische kannst Du Dir Expertenwissen aneignen und Dir so einen Vorteil verschaffen. 

Welche Reselling-Varianten gibt es?

Reselling kann man in verschiedenen Arten unterteilen, je nachdem, auf welche Methoden und Produkte man sich spezialisiert. 

  • Sammlerstücke und Raritäten
  • Instandsetzung defekter Produkte
  • schwer erhältliche und limitierte Produkte mit hoher Nachfrage
  • Verkauf von Neuware

Für wen eignet sich Reselling

Um sich ein erfolgreiches Reselling-Business aufzubauen, braucht es Zeit. Bis dahin musst Du Dir eine professionelle Internetpräsenz aufbauen und dafür sorgen, dass Du ausreichend Kunden hast und diese auch mit vorhandenen Produkten bedienen kannst. 


Als Reseller musst Du deshalb Geduld haben und damit leben können, dass Du anfangs vor allem erst einmal investieren musst. 


Zudem kann es sein, dass es anfangs nicht direkt so läuft, wie Du es Dir vorgestellt hast. Hier benötigst Du Disziplin und eine hohe Frusttoleranz, um trotzdem weiterzumachen. Denn mit jedem Misserfolg wirst Du dazulernen und Stück für Stück besser und erfolgreicher werden. 

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Welche Artikel eignen sich am besten für das Reselling?

Im Prinzip eignet sich praktisch jedes Produkt für das Reselling. Die Bandbreite an möglichen Produkten ist beinahe endlos. Es gibt allerdings ein paar Produkte, die sich besonders gut eignen – gerade für Einsteiger. 


Das hängt damit zusammen, dass Reseller in der Regel über das Internet arbeiten und dort – von zu Hause aus – ihre Produkte verkaufen. Zum einen hast Du dort nur wenig Lagerplatz, zum anderen musst Du die Lieferkosten im Hinterkopf behalten. Für Einsteiger sind leichte und kleine Produkte deshalb sinnvoll. 


Zudem ist die Wahl aber auch von Deinem Startkapital abhängig. Hast Du nur wenig Geld zur Verfügung, dann ist Gebrauchtware zu Beginn am sinnvollsten. Aufgrund der Mindestbestellmengen ist Neuware vom Großhändler meist ungeeignet. 


Gut geeignet für Einsteiger sind zum Beispiel folgende Produkte:

  • Sammelkarten/-figuren
  • Sneaker
  • Bücher
  • Mode
  • Spielzeug

Finde eine Nische

Um als Reseller wirklich Erfolg haben zu können, musst Du Dir eine Nische suchen. Grund dafür ist unter anderem, dass Du Dich so von großen Online-Händlern absetzen kannst, die in der Regel eine Vielzahl an verschiedenen Produkten anbieten. 


Außerdem kannst Du Dir in diesem Gebiet Expertenwissen aneignen. Dadurch weißt Du, wo Du die Produkte am günstigsten herbekommst und was Du maximal dafür bezahlen solltest. Außerdem hast Du innerhalb Deiner Nische weniger Konkurrenten und erzeugst bei Deinen Kunden durch Dein Wissen Vertrauen. 


Eine Nische findest Du mit den folgenden 4 Schritten:

  • 1. Überlege, was Dich persönlich interessiert.
  • 2. Recherchiere, bei welchen Produkten es eine ausreichende Nachfrage gibt.
  • 3. Überprüfe, bei welchen dieser Produkte das Angebot fehlt.
  • 4. Eigne Dir in diesem Bereich Expertenwissen an. 

Wo findet man Produkte?

Wo genau Du Deine Produkte herbekommst, ist davon abhängig, welches Produkt Du verkaufen möchtest. 

  • Gebrauchte und defekte Ware: Bei Online-Plattformen wie Facebook-Marketplace, eBay und anderen Online-Flohmärkten.
  • Limitierte Artikel: Diese gibt es bei ausgewählten Verkäufern. Finde über Insiderwissen heraus, wo es wann etwas zu kaufen gibt und stelle den Kontakt zum Verkäufer her. Häufig gibt es hier Wartelisten, auf die Du Dich eintragen lassen kannst. 
  • Raritäten: Diese findest Du am leichtesten auf klassischen Flohmärkten. 
  • Neuware: E-Commerce-Plattformen wie Alibaba 

Wo kann man Produkte weiterverkaufen?

Auch wo Du Deine Produkte verkaufen kannst, ist davon abhängig, für welches Produkt Du Dich entscheidest. Recherchiere hier deshalb, wo Deine Zielgruppe nach den von Dir angebotenen Produkten am häufigsten sucht. 


Allgemein lässt sich sagen, dass für gebrauchte Produkte Online-Flohmärkte am geeignetsten sind. Neuware kannst Du dagegen über Amazon oder Deinen eigenen Online-Shop verkaufen. 


Wenn Du Raritäten und limitierte Produkte verkaufst, dann lohnt sich ebenfalls ein eigener Online-Shop, wenn Du Dir zusätzlich eine Präsenz in sozialen Netzwerken aufbaust und die Kunden auf Deinen Shop weiterleitest. 


Zusätzlich gibt es Foren zu bestimmten Themen, wie beispielsweise Comics oder Sammelfiguren, wo Du Käufer finden kannst. Auch Events, wie Conventions, können sich als lukrativ herausstellen. Hier kannst Du auch Kontakte knüpfen und eventuell selbst einkaufen. 

Was muss man beim Reselling beachten

Beim Reselling handelt es sich um eine gewerbliche Tätigkeit. Deshalb gibt es ein paar bürokratische Hürden, die Du vor dem Start überwinden musst. Diese klingen aber meist komplizierter, als sie tatsächlich sind. 


Als Erstes musst Du ein Gewerbe bei Deinem Gewerbeamt anmelden. Hierfür musst Du einen Termin vereinbaren und das ausgefüllte Formular mitbringen. Je nach Region kostet Dich diese Anmeldung etwa 20 bis 50 Euro. 


Zusätzlich benötigt das Finanzamt von Dir den ausgefüllten Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Dabei kannst Du auch die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen, sofern Du bestimmte Umsatzgrenzen nicht überschreitest (aktuell max. 22.000 Euro im Jahr).


Das hat den Vorteil, dass Du Dich nur einmal im Jahr um die Umsatzsteuerjahreserklärung kümmern musst. Zusätzlich bist Du zur Mitgliedschaft in der Industrie- und Handelskammer verpflichtet. Diese meldet sich normalerweise automatisch bei Dir und sagt Dir dann, was Du tun musst. Als Kleinunternehmer musst Du hier aber nur einen sehr geringen Beitrag zahlen. 


Anschließend empfiehlt es sich, ein Geschäftskonto anzulegen, um Deine privaten und gewerblichen Finanzen zu trennen. Es gibt zum Glück viele Konten für Gründer und Selbstständige, die kostenlos erhältlich sind. 


Außerdem musst Du Dich um das Schreiben von Rechnungen sowie die Buchhaltung kümmern. Hier kannst Du zur Hilfe entweder ein Buchhaltungsprogramm verwenden oder einen Steuerberater beauftragen. 

Tipps für mehr Erfolg beim Reselling

Richtig kalkulieren

Reselling ist mehr, als nur Produkte kaufen und wieder verkaufen. Zusätzlich gibt es noch viele andere Aspekte zu beachten, die sich alle auf Deinen Gewinn auswirken. Um Profit zu machen, musst Du alle diese Kostenpunkte beachten und mit in den Verkaufspreis einberechnen. 


Zu diesen Faktoren gehören zum Beispiel die Versandkosten, Steuern, Versicherungsbeiträge, Kosten für die Buchhaltungssoftware und Ähnliches. Wenn Du hier nicht den Überblick behältst, dann läufst Du schnell Gefahr, einen Verlust zu machen. 

Kümmere Dich um einen guten Ruf

Ein guter Ruf ist beim Reselling besonders wichtig. Schließlich verkaufst Du Deine Ware fast ausschließlich über das Internet. Achte deshalb auf gute Bewertungen. Die erhältst Du nur, wenn Du einen guten Service und einwandfreie Produkte lieferst. 


Zusätzlich kannst Du Dir – sofern Du Sammlerstücke oder Raritäten anbietest – eine Community aufbauen, wo Du Dich als Experte präsentieren kannst und Vertrauen aufbaust. 

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Autor:

Gabriel Dulian

Gabriel Dulian

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