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Wie wird man Fitnesstrainer? Infos, Tipps & Verdienst

Geschrieben von: Gabriel Dulian

Zuletzt aktualisiert am: 8. Mai 2022
Shutterstock | NDAB Creativity
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Für viele Sportler ist das die beste Möglichkeit, um das Hobby zum Beruf zu machen. Als Fitnesstrainer unterstützt Du andere Personen dabei, ihre persönlichen Ziele zu erreichen. Zudem hast Du nach der Ausbildung viele weitere interessante Möglichkeiten, um Geld zu verdienen. Hier erfährst Du, wie Du Fitnesstrainer bzw. Personal Trainer wirst und was es mit den unterschiedlichen Lizenzen auf sich hat. 

Was macht man als Fitnesstrainer?

Die Aufgaben eines Fitnesstrainers sind sehr vielfältig und außerdem abhängig von Deiner Lizenz und Deinem Arbeitsort. Allgemein gesagt, sorgst Du als Fitnesstrainer dafür, dass Deine Kunden fit und gesund bleiben sowie ihre Trainingsziele erreichen. 

In der Praxis sind Deine Aufgaben deutlich vielfältiger, da jeder Kunde unterschiedliche Ziele hat. Typische Aufgaben eines Fitnesstrainers sind zum Beispiel:

  • das Erstellen von Trainings- und Ernährungsplänen
  • Einweisung in die Nutzung bestimmter Fitnessgeräte
  • das Leiten von Gruppenkursen
  • Personal Training
  • Kunden bei richtiger Übungsausführung helfen


Zusätzlich kannst Du in Studios administrative Aufgaben übernehmen und in Unternehmen als Berater arbeiten. Wenn Du Dich selbstständig machst, kannst Du auch Online-Kurse oder Ähnliches erstellen. 

Wie viel kann man als Fitnesstrainer verdienen?

Das Gehalt bzw. Einkommen eines Fitnesstrainers ist sehr unterschiedlich. Es hängt vor allem davon ab, welche Lizenz Du erworben hast und wo Du arbeitest. Mit einer B-Lizenz kannst Du in einem Fitnessstudio durchschnittlich etwas mehr als 2.000 Euro brutto im Monat verdienen.

Als Trainer mit A-Lizenz können es pro Monat schon bis zu 3.000 Euro brutto sein. Wenn Du als Personal Trainer arbeitest und viele Kunden hast, dann kannst Du Dein Einkommen nochmals steigern. 

Viele Fitnesstrainer verdienen sich allerdings im Internet noch etwas dazu, indem sie dort Online-Kurse und Pläne erstellen oder als Influencer auftreten. Andere tun dies auch in Vollzeit. Genaue Zahlen lassen sich hier allerdings nicht nennen, da das Einkommen in diesem Bereich sehr individuell ist.

So wirst Du Fitnesstrainer

Um Fitness, bzw. Personaltrainer zu werden gibt es mehrere Wege die zum Ziel führen. Welche Möglichkeiten du hast, erfährst du im folgenden.

Ausbildung

Die Ausbildung ist der klassische Weg, um Fitnesstrainer und Personal Trainer zu werden. Die Voraussetzung ist ein Mindestalter von 16 Jahren. Außerdem solltest Du sportliches Interesse und Spaß im Umgang mit Menschen haben.

Grundsätzlich kannst Du direkt eine Ausbildung für die 3 unterschiedlichen Lizenzen machen, in welchen Du jeweils bestimmtes Wissen und Praxiserfahrung erwirbst. Diese dauern, je nach Lizenz und Ausbildungsform, 2 bis 18 Monate. 

Alternativ gibt es auch andere Ausbildungsberufe, die Dich zum Fitnesstrainer qualifizieren. Das ist zum Beispiel die Ausbildung zum Sportfachmann oder Sportassistent. Auch eine Ausbildung zum Physiotherapeut kann sich eignen. Hier dauert die Ausbildung aber mindestens 3 Jahre.

Wichtig ist, dass Du innerhalb dieser Ausbildung eine der 3 Lizenzen erwirbst, welche notwendig ist, um als Trainer arbeiten zu dürfen. Oft ist diese Lizenz Teil der Ausbildung. Das ist aber nicht immer der Fall, weshalb Du Dich vorab genau informieren solltest. 

Studium

Bestimmte Studiengänge qualifizieren Dich für die A-Lizenz, sodass Du anschließend sowohl als Fitnesstrainer als auch Personal Trainer arbeiten kannst. Da die Berufsbezeichnung nicht geschützt ist, gibt es verschiedene Studiengänge, die sich eignen können. Wichtig ist nur, dass Du innerhalb dieses Studiums eine der weiter unten erklärten Lizenzen erwirbst. 

Mögliche Studiengänge sind zum Beispiel:

  • Fitnesstraining
  • Sport
  • Sportwissenschaft
  • Fitnessökonomie

Entscheide Dich für die passende Fitnesstrainer Lizenz

Insgesamt hast Du die Wahl zwischen 3 verschiedenen Lizenzen, mit denen Du Fitnesstrainer werden kannst. Je nachdem, für welche Lizenz Du Dich entscheidest, hast Du nach der Ausbildung mehr berufliche Optionen. 

C-Lizenz

Die C-Lizenz ist die einfachste Lizenz, um Fitnesstrainer zu werden. Im Rahmen der Ausbildung bekommst Du hier die wichtigsten Grundlagen beigebracht und bekommst damit einen ersten Einblick in die Branche, um eventuell nebenberuflich einzusteigen. 

Die C-Lizenz gilt als sogenannter Assistenz-Schein. Das bedeutet, dass Du mit dieser Lizenz noch nicht als richtiger Personal Trainer arbeiten kannst. Stattdessen arbeitest Du mit anderen Trainern, die eine B- oder A-Lizenz haben, zusammen und unterstützt diese bei ihrer Arbeit. 

Allerdings kannst Du in der Regel als Übungsleiter von Gruppenkursen arbeiten und so erste Erfahrungen sammeln. 

Die Dauer einer solchen Ausbildung beträgt online etwa 3 Monate und ist damit fast genauso lang, wie die Ausbildung zur B-Lizenz, welche Dir deutlich mehr Möglichkeiten bietet. Deshalb ist es empfehlenswert, direkt mit dieser zu beginnen. Als Präsenz-Ausbildung kann die Dauer kürzer ausfallen. 

Für alle Lizenzen gibt es vor allem im Internet verschiedene Anbieter, bei denen Du die Ausbildung machen kannst. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wie groß der Teil der Ausbildung ist, den Du online absolvieren kannst.

B-Lizenz

Mit der B-Lizenz kannst Du als richtiger Fitnesstrainer – aber noch nicht als Personal Trainer – arbeiten. Im Rahmen der Ausbildung erwirbst Du die wichtigsten Kompetenzen in folgenden Bereichen: 

  • Anatomie
  • Physiologie
  • Trainingslehre
  • Ernährungslehre


Hier erwirbst Du umfassendes Praxis- und Theoriewissen. Damit bist Du anschließend in der Lage, z. B. in einem Fitnessstudio als Fitnesstrainer zu arbeiten. Zudem kannst Du eine Zusatzausbildung machen, um als Personal Trainer arbeiten zu können. Die Ausbildung kann online bis zu 4 Monate dauern.

A-Lizenz

Die A-Lizenz ist die höchste Stufe, die Du als Fitnesstrainer erreichen kannst. Hier erwirbst Du tiefgreifende Kenntnisse in allen wichtigen Bereichen. Zusätzlich zu dem, was Du bei der B-Lizenz lernst, erfährst Du hier auch etwas zu folgende Themen:

  • Leistungsdiagnostik
  • medizinische Trainingstherapie


Mit diesem Wissen kannst Du auch Berufssportler oder Personen mit Verletzungen betreuen. Es ermöglicht Dir, sehr spezifisch auf Kundenwünsche einzugehen, um bestimmte Ziele erreichen zu können. 


Um eine A-Lizenz zu erhalten, musst Du folgende Lehrgänge absolviert haben:

  • Fitnesstrainer B-Lizenz
  • medizinischer Fitnesstrainer
  • Personal Trainer B-Lizenz


Da sich diese Lizenz aus mehreren Lehrgängen zusammensetzt, lässt sich die Dauer nicht genau vorhersagen. Je nachdem, ob Du sie online oder im Präsenzunterricht erwirbst und ob Du die Ausbildung in Voll- oder Teilzeit absolvierst, kann die Dauer bei 2 bis 18 Monaten liegen. 

Wege, wie Du nach Deiner Lizenz weitermachen kannst

Mit Deiner Ausbildung als Fitnesstrainer musst Du nicht zwangsweise als solcher arbeiten. Stattdessen stehen Dir viele Möglichkeiten offen. Dein Wissen ist in der Wirtschaft und Gesellschaft sehr gefragt, sodass Du verschiedene Optionen hast, um nach der Ausbildung Geld zu verdienen. 

Fange an, in einem Fitnessstudio zu arbeiten

In einem Fitnessstudio kannst Du grundsätzlich schon mit einer C-Lizenz arbeiten. Hierbei ist Dein Aufgabenbereich aber noch sehr klein. Viel mehr als das Leiten von Gruppenkursen ist meist nicht möglich. 

Mit einer A- oder B-Lizenz kannst Du dort allerdings als richtiger Fitnesstrainer oder Personal Trainer arbeiten und den Kunden des Studios assistieren oder sie individuell betreuen. Folgende Aufgaben können Dich, je nach Studio, erwarten:

  • Einweisung in richtigen Umgang mit Fitnessgeräten
  • Beratung bezüglich Trainingsziele
  • Gestaltung von Fitness- und Ernährungsplänen
  • evtl. administrative Tätigkeiten im Studio

Arbeite als selbstständiger Personal Trainer

Als selbstständiger Personal Trainer hilfst Du einzelnen Kunden dabei, ihre Ziele zu erreichen. Im Prinzip sind Deine Aufgaben ähnliche, wie die als Angestellter in einem Fitnessstudio. 

In Kooperation mit einem Fitnessstudio kannst Du das Training auch dort geben. Eine Alternative dazu ist ein eigenes kleines Studio zu haben. Das hat den Vorteil, dass Deine Kunden dort in Ruhe und ohne Stress trainieren können. Gerade Anfänger können das bevorzugen. 

Als selbstständiger hast Du grundsätzlich ein höheres Verdienstpotenzial. Allerdings kommen hier weitere bürokratische Aufgaben auf Dich zu, die Du als Angestellter in einem Fitnessstudio nicht hättest. 

Unterstütze Unternehmen im Fitnessbereich

Viele Unternehmen, die im Bereich Ernährung oder Fitness arbeiten, benötigen die Hilfe von qualifizierten Fitnesstrainern. Das können zum Beispiel Hersteller von Fitnessgeräten oder Nahrungsergänzungsmitteln sein. 

Als Experte in diesem Bereich berätst Du die Unternehmen bei der Produktentwicklung und hilfst ihnen häufig auch beim Marketing. Dazu gehört zum Beispiel das Schreiben von Blogartikeln für die Webseite oder die Erstellung von anderen Inhalten, um das Produkt besser vermarkten zu können. 

Baue Dir eine Online-Präsenz auf

Mit dem Aufbau einer Online-Präsenz hast Du anschließend viele Möglichkeiten, um Dein Wissen zu vermarkten. Auch wenn die Konkurrenz hier groß ist, kann sich das für Dich lohnen, wenn Du Dir eine Nische suchst oder Dich gut vermarkten kannst.

Hierfür kannst Du Dir entweder ein Profil auf einem sozialen Netzwerk (z. B. YouTube, Instagram oder TikTok) erstellen oder Dir eine Webseite aufbauen. Je nachdem, was Du erreichen möchtest, eignet sich eine dieser Plattformen am besten. 

Du kannst auch verschiedene Plattformen kombinieren und Dir so eine größere Reichweite aufbauen und verschiedene Zielgruppen erreichen, auch wenn das natürlich mit mehr Aufwand verbunden ist. Optimal ist in der Regel die Kombination eines Social-Media-Profils mit einer Webseite.

Während Du auf Deinem Social-Media-Profil vor allem über Werbung Geld verdienen kannst und Follower sammelst, kannst Du über Deine eigene Webseite, eigene Produkte und Dienstleistungen verkaufen und damit Deine Einnahmen erhöhen. 

Erstelle Fitness- und Ernährungspläne

Wenn Du bereits Trainer bist, dann dürfte das Erstellen von Trainings- und Ernährungsplanen nichts Neues für Dich sein. Der Vorteil dieser Option ist, dass Du hier nicht so viel Arbeit hineinstecken musst, um ein fertiges Produkt zu haben. 

Grundsätzlich hast Du die Möglichkeit, entweder einen oder mehrere allgemeine Pläne zu erstellen und diese zu verkaufen oder aber individuelle Trainingspläne anzubieten. 

Wenn Du erst wenige Follower hast, dann kann sich die zweite Variante eher lohnen, da Du mit individuellen Plänen mehr Geld verdienen kannst. Allgemeingültige Pläne lohnen sich erst, wenn Du viele Follower hast, die diese auch kaufen würden. 

Erstelle einen digitalen Fitnesskurs

Gegenüber Fitnessplänen hat ein digitaler Kurs den Vorteil, dass die Nutzer hier deutlich bessere und ausführlichere Informationen bekommen und somit auch bereit sind, hierfür mehr Geld zu bezahlen. Dafür ist die Erstellung eines Kurses aber deutlich umfangreicher.

In einem Kurs kannst Du den Nutzern die Grundlagen des Fitnesstrainings beibringen und ihnen genaue Videoanleitungen zu den einzelnen Übungen bereitstellen. 

Da es bereits viele Kurse im Internet gibt, lohnt es sich hier, sich eine Nische zu suchen. Ansonsten würdest Du eine sehr hohe Reichweite benötigen, um Deine Ausgaben wieder reinzuholen. Bei einer Nische können aber bereits wenige Tausend Follower reichen, um den Kurs erfolgreich zu vermarkten. 

Werbe mit Affiliate-Links für die Produkte Deiner Wahl

Affiliate-Marketing kommt für Dich infrage, wenn Du einen Blog oder ein Social-Media-Profil hast und Du Followern regelmäßig neue Inhalte zur Verfügung stellst. Affiliate-Marketing funktioniert vor allem auf YouTube und dem eigenen Blog sehr gut. 


Wichtig ist hier, dass Du hochwertige Inhalte lieferst und Du gute Produkte bewirbst, die für Deine Follower auch interessant sind. Außerdem solltest Du auf ein seriöses Auftreten achten, da Deine Nutzer eher Deine Links nutzen, wenn sie Dir vertrauen können. 

Mit Reichweite auf Sponsoren aufmerksam machen

Sponsoren kommen vor allem auf Dich zu, wenn Du in den sozialen Netzwerken ein erfolgreiches Profil hast. Ein Blog ist für viele Unternehmen dagegen oft weniger interessant. Typische Unternehmen, die Dich sponsern könnten, sind zum Beispiel:

  • Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln
  • Sportartikelhersteller
  • Fitnessstudioketten
  • Modeunternehmen


Von Deinen Sponsoren kannst Du auf viele verschiedene Weisen profitieren. Möglich ist zum Beispiel, dass sie Dir einen monatlichen Geldbetrag zahlen, damit Du in Deinen Videos immer bestimmte Kleidung aus deren Sortiment trägst. 


Andere Möglichkeiten sind:

  • gesponsorte Inhalte posten
  • Produktgeschenke von Unternehmen
  • besondere Affiliate-Kooperationen

Fazit – Fitnesstrainer werden kann sich lohnen

Es gibt viele Möglichkeiten, um Trainer in der Fitnessbranche zu werden. Dank der unterschiedlichen Lizenzen ist der Einstieg zudem sehr einfach. Als Fitnesstrainer hast Du anschließend viele Möglichkeiten, um Geld zu verdienen. 

Du kannst entweder klassisch in Studios arbeiten oder Unternehmen beraten. Zusätzlich kannst Du Dir im Internet etwas dazuverdienen oder Dich komplett selbstständig machen. Durch die vielfältigen Tätigkeiten und die guten Verdienstaussichten ist eine Ausbildung auf jeden Fall lohnenswert.

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Autor:

Gabriel Dulian

Gabriel Dulian

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