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Ein Studium absolvieren: Lohnt sich das?

Geschrieben von: Gabriel Dulian

Zuletzt aktualisiert am: 28. Februar 2024
Shutterstock | Rostock-Studio
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Sobald du dein Abitur in der Tasche hast, hast du verschiedene Möglichkeiten. Die meisten Abiturienten entschließen sich dazu, nach der Schule ein Studium zu absolvieren.

Ob das auch für dich der richtige Weg ist, richtet sich danach, in welchen Bereichen deine Stärken liegen, welche Karriere du anstrebst und wie die aktuelle Arbeitsmarktsituation aussieht. 

5 Gründe für ein Studium

Für zahlreiche Menschen ist die Studienzeit eine der schönsten Zeiten in ihrem Leben. Das hat oftmals verschiedene Gründe. Während eines Studiums hast du die Möglichkeit, viele unterschiedliche Menschen kennenzulernen und neue Freunde zu finden, mit denen du dich austauschen oder feiern gehen kannst.

Häufig sind während des Studiums geknüpfte Kontakte außerdem wichtige Grundpfeiler des späteren und für die Karriere relevanten Netzwerks.

Bei der Entscheidung für oder gegen ein Studium solltest du jedoch vor allem deine Zukunft und deine Berufsaussichten im Blick haben. Nachfolgend erläutern wir fünf positive Aspekte eines absolvierten Studiums. 

1. Deine Karriereaussichten sind oftmals besser

Ein Studium bietet dir gute Karriereaussichten. Diese sehen meistens besser aus als ohne Studium. Für bestimmte Berufe ist ein Studium sogar Pflicht, zum Beispiel für Rechtsanwälte oder Ärzte. Zusätzlich bevorzugen viele Unternehmen Hochschulabsolventen, wenn es darum geht, eine höhere Position zu besetzen. 

2. Studierende verdienen häufig mehr

Durchschnittlich werden Menschen mit einem akademischen Abschluss angemessener bezahlt als jene, die keinen Studienabschluss vorweisen können.

Schon nach dem Bachelor-Studium kannst du häufig ein besseres Einstiegsgehalt als Nicht-Akademiker bekommen. Wie hoch dein Gehalt ausfallen wird und ob es tatsächlich höher ist, richtet sich jedoch nach vielen Faktoren.

Dazu gehören unter anderem der Arbeitsort und die Größe des Unternehmens. Zudem solltest du bedenken, dass es Studiengänge mit besseren Verdienstmöglichkeiten und Studiengänge mit schlechteren Verdienstchancen gibt. 

3. Die Arbeitslosenquote ist unter Akademikern niedriger

Statistisch betrachtet, sind Menschen mit einem Hochschulabschluss seltener von Erwerbslosigkeit betroffen.

Wenn du ein Studium erfolgreich absolviert hast, kannst du meist schneller und einfacher einen Job finden als jemand, der keinen akademischen Abschluss vorweist – dennoch ist dein Studium keine Garantie für einen Job. 

4. Du kannst dich intensiv mit den gewählten Themen auseinandersetzen

In einem Studium wirst du intellektuell herausgefordert. Du kannst dich intensiv mit den von dir gewählten Themen befassen und dabei in die Tiefe gehen.

Dementsprechend eignet sich ein Studium hervorragend für dich, wenn du dir eine Menge Wissen aneignen möchtest. Gegebenenfalls kannst du während deines Studiums Schwerpunkte setzen und dich spezialisieren. 

5. Du kannst deine Soft Skills erweitern

Im Studium kannst du nicht nur fachliche Kompetenzen erwerben, sondern auch dein Allgemeinwissen verbessern.

Zusätzlich eignet sich ein Studium optimal dazu, die eigenen Soft Skills zu verbessern. Diese können im Studium sowie im späteren Berufsleben nützlich sein.

Während der Studienzeit kannst du zum Beispiel lernen, selbstständiger zu arbeiten, und dein Zeitmanagement, deine Organisationsfähigkeiten sowie deine Selbstdisziplin zu verbessern. 

Die Alternativen zum Vollzeitstudium

Die meisten Studierenden absolvieren ein klassisches Vollzeitstudium an einer Hochschule. Dieses dauert für einen Bachelor-Abschluss sechs bis acht Semester, also drei bis vier Jahre. Wer anschließend noch ein Master-Studium machen möchte, benötigt zwei bis vier weitere Semester, also ein bis zwei weitere Jahre.

Bei einem gewöhnlichen Vollzeitstudium wirst du eine Hochschule oder Universität besuchen und für das Studium (inklusive der Vor- und Nachbereitungen) etwa 40 Stunden pro Woche aufwenden. 

Falls dies nicht mit deinem Leben vereinbar ist, könnte ein Teilzeitstudium eine Option sein. Hierfür müssen ungefähr 20 bis 30 Stunden pro Woche aufgebracht werden. Die Studienzeit verlängert sich dementsprechend auf bis zu zwölf Semester bei einem Bachelor-Studium und auf bis zu acht Semester bei einem Master-Studium.

Ein Teilzeitstudium kann beispielsweise Sinn machen, wenn du Kinder hast, ein Familienmitglied pflegen musst oder nebenher einen Teilzeitjob ausüben willst bzw. musst. Eine weitere Alternative zum Präsenzstudium in Vollzeit ist das Fernstudium. Bei diesem hast du die Freiheit, zu entscheiden, wann und wo du studieren willst. 

Darüber hinaus solltest du dir Gedanken machen, ob auch eine Berufsausbildung für dich infrage kommt. Sie dauert meistens zwei bis drei Jahre und findet zum Teil an einer Berufsschule und zum Teil in einem Unternehmen statt.

Du kannst hierbei theoretische Grundlagen erlernen und praktische Erfahrungen sammeln. Im Vergleich zum Studium, hast du also deutlich mehr Praxisbezug und bekommst zudem noch eine Ausbildungsvergütung.

Im Studium verdienst du hingegen kein Geld, wodurch du höchstwahrscheinlich finanziell abhängig sein wirst – beispielsweise von deinen Eltern. 

Wenn du dich nicht zwischen einem Studium und einer Berufsausbildung entscheiden kannst, ist vielleicht ein duales Studium denkbar. Das ist jedoch mit einem hohen Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden. 

Berufseinstieg nach dem Studium: Worauf kommt es bei der Bewerbung an?

Nach dem Studium ist der Einstieg in den Berufsalltag nicht immer einfach. Wenn du den Übergang erleichtern möchtest, solltest du bereits während der Studienzeit berufliche Erfahrungen sammeln – zum Beispiel durch Praktika.

Berufserfahrungen machen sich auch bei der Bewerbung gut, denn viele Personaler messen ihnen einen hohen Stellenwert bei. 

Die Noten, die du im Studium erzielt hast, spielen bei Bewerbungen ebenfalls eine Rolle. Die Unternehmen nutzen sie häufig, um eine Vorauswahl aus den Bewerbungen zu treffen. Manchmal werden die Noten auch verwendet, um bei späteren Auswahlverfahren eine Eingrenzung zu erzielen. 

Die Wichtigkeit der Noten hängt aber auch von der Branche ab. In manchen Bereichen sind sie essenziell – das gilt beispielsweise für Juristen. Für andere Berufsgruppen spielen die Noten teilweise eine weniger entscheidende Rolle.

Hierzu zählen zum Beispiel Informatiker. Schließlich werden diese von zahlreichen Unternehmen dringend gesucht. Dennoch sollten die Noten auch in solchen Branchen nicht vernachlässigt werden. 

Falls du übrigens während deines Studiums unrechtmäßig eine schlechte Note bekommen hast, musst du dir das nicht gefallen lassen.

Stattdessen kannst du dich wehren. Das geht mit einer Prüfungsanfechtung, für die du dich am besten an einen spezialisierten Anwalt wendest. Das kann primär sinnvoll sein, wenn es um eine wichtige Klausur bzw. deine Abschlussnote geht. 

Neben den Praxiserfahrungen und dem Notenschnitt sind bei der Bewerbung nach dem Studium weitere Aspekte wichtig. Etliche Personaler achten etwa auf deine Soft Skills und deine Persönlichkeit. In vielen Berufen spielen außerdem die Fremdsprachenkenntnisse eine Rolle. 

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Autor:

Gabriel Dulian

Gabriel Dulian

Hi, ich bin Gabriel und der Chefautor von Morebucks. Unser Ziel auf dieser Seite ist es dir aktuelle und informative Artikel rund um Finanz,- und Karriere Themen zu liefern. Wir sind immer bemüht dir die Besten Informationen zum jeweiligen Thema wiederzugeben.

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