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Remote work: So kannst du von überall aus Arbeiten

Geschrieben von: Gabriel Dulian

Zuletzt aktualisiert am: 21. August 2022
Shutterstock | RB_Media
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Remote Work ist ein Trend aus der Berufswelt, der sich mit der Digitalisierung immer weiter ausbreitet. Diese Form des Arbeitens ermöglicht es Dir, von jedem Ort der Welt aus zu arbeiten – zum Beispiel auf Bali oder Mallorca. Meistens benötigst Du nur einen Laptop und eine Internetverbindung. 


Hier erfährst Du, in welchen Berufen Remote Work möglich ist, wo Du passende Jobs findest und welche Vor- beziehungsweise Nachteile diese Form des Arbeitens haben kann. 

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Was ist Remote Work?

Die Bezeichnung Remote Work hat keine klar definierte Bedeutung. Je nachdem, wen man fragt, erhält man eine unterschiedliche Antwort. Aus dem Englischen übersetzt bedeutet Remote Work so viel wie Fernarbeit. 


Ganz allgemein spricht man deshalb von Remote Work, wenn man einen Job von jedem beliebigen Ort aus ausüben kann. Meist braucht man lediglich einen Laptop und eine Internetverbindung. Zudem hat man keinen festen Büroplatz bei dem Unternehmen, bei dem man angestellt ist. 


Im weiteren Sinne können sowohl Arbeitnehmer als auch Selbstständige Remote Worker sein. Wichtig ist nur, dass in beiden Fällen die Tätigkeit von überall aus erledigt werden kann. Die Jobs sind dabei grundsätzlich die gleichen. Im engeren Sinne versteht man unter dem Begriff aber oft nur Arbeitnehmer. 


Hier ist es auch wichtig, Remote Work von Homeoffice zu unterscheiden. Denn wer im Homeoffice arbeitet, muss trotzdem regelmäßig im Büro erscheinen, zum Beispiel für Meetings. Als Remote Worker läuft der Kontakt allerdings vollständig über das Telefon oder das Internet. 


Ein typisches Beispiel für Remote Worker sind digitale Nomaden, die diese Form der Arbeit in ihren Lifestyle integriert haben und typischerweise gerne von Bali aus arbeiten. Egal wohin sie reisen, das Einzige, was sie benötigen, ist ihr Laptop und eine Internetverbindung. 

Wie viel kann man mit Remote Work verdienen?

Was Du als Remote Worker verdienst, lässt sich nicht allgemein voraussagen. Grundsätzlich ist Dein Verdienst nämlich vor allem von dem gewählten Beruf abhängig. Als Programmierer verdient man zum Beispiel mehr als ein Grafikdesigner. Von 20.000 bis 80.000 Euro ist theoretisch alles möglich. 


Allgemein lässt sich aber sagen, dass ein Remote Worker tendenziell etwas mehr verdienen kann. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass Personen von zu Hause aus arbeiten produktiver sind.


Außerdem hat das Unternehmen weniger Kosten, da es Dir keinen festen Arbeitsplatz zur Verfügung stellen muss. Ein Teil Deines Gehalts ist allerdings auch für notwendige Arbeitsmittel, wie Dein Laptop, vorgesehen. 


Davon abgesehen hat das Remote Working weitere finanzielle Vorteile:

  • Du sparst Fahrtkosten
  • kein teurer Coffee-to-go oder belegtes Brötchen vom Bäcker
  • keine Arbeitskleidung notwendig, z. B. Anzug


Auch wenn die finanziellen Vorteile des Remote Workings nicht immer auf dem Gehaltszettel sichtbar sind, bleibt Dir in der Regel am Ende des Monats mehr Geld übrig, da Du weniger Kosten hast. 


Andererseits ist es für Remote Worker schwieriger, eine Gehaltserhöhung zu erhalten. Dadurch, dass Du Deinen Vorgesetzten nie persönlich triffst, kannst Du weniger auf Dich aufmerksam machen. Beförderungen und Gehaltserhöhungen sind deshalb seltener. 

Die besten Remote Jobs im Überblick

Remote-jobs

Die folgenden Berufe haben alle gemeinsam, dass Du bei ihnen vor allem am Computer arbeitest und die Kommunikation mit Kunden und Kollegen über das Internet läuft. 

1. Webdesigner

Kein Unternehmen kommt heutzutage mehr ohne eine eigene Webseite aus. Selbst kleine Agenturen oder Freelancer sind auf einen individuellen Internetauftritt angewiesen. Als Webdesigner übernimmst Du für diese Kunden die Erstellung und erschaffst eine Webseite nach deren Wünschen und Anforderungen. 


Hier sind Kenntnisse im Webdesign natürlich unerlässlich. Allerdings solltest Du Dich auch mit Themen wie der Suchmaschinenoptimierung oder Online-Marketing auskennen, um Webseiten erstellen zu können, die Deinen Kunden wirklich weiterhelfen. 

2. Buchhalter

Buchhalter dokumentieren die Geschäftsvorfälle von Unternehmen, kümmern sich unter anderem um die Lohn- und Gehaltsabrechnung, die Aufzeichnung der Ausgaben und Erträge sowie Steuersachverhalte. 


Da sich die Buchhaltung immer stärker in den digitalen Bereich verlagert, ist dieser Beruf immer besser für Remote Work geeignet, wobei es bei bestimmten Unternehmen auch Einschränkungen geben kann, z. B. wenn es viele physische Belege gibt. 


Da der Buchhalter keine geschützte Berufsbezeichnung ist, kann grundsätzlich jeder in diesem Job arbeiten. In der Praxis ist eine Ausbildung oder ein Studium im kaufmännischen Bereich aber Voraussetzung und absolut sinnvoll. 

3. Virtueller Assistent

Virtuelle Assistenten übernehmen in der Regel die Jobs, die von Sekretären und Bürohilfen übernommen wurden. Du unterstützt folglich Unternehmen, aber auch Selbstständige bei ihren alltäglichen Aufgaben. 


Oft musst Du hier einfache, aber zeitintensive Aufgaben übernehmen, die Unternehmen gerne auslagern, damit sie sich auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren können. Deine Aufgaben sind deshalb sehr vielfältig. Mögliche Aufgaben sind:

  • Recherchetätigkeiten
  • die Entgegennahme von Telefonaten
  • die Planung von Terminen
  • Aufgaben im Kundendienst


Um hier einen Job zu erhalten, solltest Du kommunikativ, pflichtbewusst und zuverlässig arbeiten können. 

4. Programmierer

Als Programmierer ist es Deine Aufgabe, Computerprogramme zu erschaffen, welche reale Probleme lösen. Dabei gibt es verschiedene Branchen, in denen Du arbeiten kannst. Dazu gehören zum Beispiel der Unterhaltungssektor, die Medizin oder auch der Finanzsektor. 


Als Programmierer identifizierst Du Probleme und erschaffst anschließend ein Programm, mit dem sich dieses Problem lösen lässt. Alles, was Du dafür benötigst, ist ein Computer und die entsprechenden Programmierkenntnisse.


Da Software heute in der Regel in einem Team erstellt wird, spielt die Kommunikation mit den Teammitgliedern eine große Rolle. Diese Kommunikation erfolgt hier meist per Videochat. 

5. Übersetzer

Für die Arbeit als Übersetzer ist es notwendig, dass Du Dich sehr gut in mindestens einer weiteren Sprache auskennst. Einen großen Vorteil hast Du, wenn Du eine Sprache sprichst, die stark nachgefragt wird, aber nur von wenigen deutschsprachigen Personen gesprochen wird – zum Beispiel chinesisch. 


In diesem Fall sind Deine Chancen, einen Job zu erhalten, deutlich höher. Das Gleiche gilt auch für Dein Gehalt. 


Typische Aufgaben sind zum Beispiel das Übersetzen von Texten, wie E-Mails oder den Inhalten einer Webseite. Auch der Einsatz in Telefonaten oder Video-Anrufen ist üblich. Dort übersetzt Du live das Gespräch von Geschäftspartnern. 

6. Grafikdesigner

Als Grafikdesigner gestaltest Du Prospekte, Grafiken für Internetauftritte, Anzeigen oder Verpackungen. Die Aufgabengebiete sind sehr breit gefächert. In Absprache mit Deinen Kunden erstellst Du Entwürfe und versuchst, dem Kunden ein perfektes Ergebnis zu liefern. 


Auch dieser Job eignet sich ideal für Remote Work, da Du hier die meiste Zeit am Computer vor Bildbearbeitungsprogrammen verbringst. 


Für diesen Job solltest Du viel Kreativität mitbringen. Zudem solltest Du gut kommunizieren können. Schließlich musst Du anhand eines Gesprächs mit den Kunden herausfinden, was für Ergebnisse diese erwarten, damit Du sie entsprechend umsetzen kannst. 

7. Online Marketer

Als Online Marketer kannst Du viele verschiedene Tätigkeiten ausüben, die sich auf das Thema Marketing im Internet beziehen. Deshalb gibt es auch keine klaren Anforderungen, da sich diese stark unterscheiden können. 


Mögliche Aufgabengebiete sind zum Beispiel die Suchmaschinenoptimierung, die Erstellung von Google Anzeigen oder Übernahme von Content-Marketing. All diese Tätigkeiten eignen sich gut für Remote Work. 


Viele dieser Aufgaben verlangen ein gewisses Maß an Kreativität und ein gutes Verständnis darüber, wie das Internet – und speziell Suchmaschinen – funktionieren. 

8. Texter

Es gibt viele Möglichkeiten, um als Texter zu arbeiten. Du kannst zum Beispiel für Webdesignagenturen arbeiten und den Text für die Internetauftritte der Kunden erstellen. Alternativ kannst Du auch Blogs von Unternehmen betreuen oder als Freelancer für unterschiedliche Kunden arbeiten. 


Für diesen Beruf solltest Du über eine einwandfreie Rechtschreibung und Grammatik verfügen. Darüber hinaus solltest Du wissen, wie man bestimmte Textarten umsetzt, gut recherchieren können und wissen, wie man überzeugende Texte schreibt. Auch Begriffe, wie SEO oder HTML-Tags, sollten keine Fremdwörter für Dich sein. 

9. Journalist

Aufgrund der Digitalisierung hat sich der Journalismus in den letzten Jahren deutlich verändert. Printmedien verlieren zum Beispiel immer mehr an Bedeutung, während Online-Magazine an Popularität gewinnen. 


Dadurch ist es auch möglich, dass Journalisten von überall aus arbeiten können. Für diesen Job benötigst Du einen guten Schreibstil und eine ausgezeichnete Rechtschreibung. Außerdem solltest Du gut recherchieren können und in der Lage sein, seriöse von unseriösen Quellen zu unterscheiden. 

10. Social-Media-Manager

Als Social-Media-Manager kümmerst Du Dich in Remote Work um die Social-Media-Profile von Unternehmen oder Influencern. Typische Aufgaben sind das Planen und Erstellen von Beiträgen, die Moderation der Kommentare und die Auswertung von Statistiken. 


Für diesen Job ist es wichtig, dass Du Dich sehr gut mit den verschiedenen sozialen Netzwerken auskennst und weißt, welche offiziellen und inoffiziellen Regeln dort gelten. 


Die Kommunikation erfolgt auch hier ausschließlich über Telefonate oder das Internet. Zudem ist der Einstieg hier sehr einfach, da Du Dir einen großen Teil des Wissens im Laufe Deiner Tätigkeit aneignen kannst. 

11. Kundensupport

Der Support läuft heutzutage fast ausschließlich per Telefon oder Chat ab. Selbst der E-Mail-Support wird immer seltener. Sofern Du nicht für ein stark spezialisiertes Unternehmen arbeitest, benötigst Du hierfür kaum Vorkenntnisse. 


Wichtig ist vor allem, dass Du sehr kommunikativ bist und Dich nicht von wütenden oder genervten Kunden aus der Ruhe bringen lässt. 


Wenn Du im Kundensupport arbeitest, dann ist es Deine Aufgabe, die Probleme von Unternehmenskunden zu lösen. Je nachdem, für welches Unternehmen Du arbeitest, können sich die Aufgaben im Einzelnen voneinander unterscheiden. 


Typische Aufgaben sind zum Beispiel:

  • Funktionsweise von Produkten erklären
  • Fragen zu Kaufrückabwicklungen beantworten
  • Kunden bei Funktionsstörungen helfen

12. Beratung

Auch im Bereich der Beratung gibt es die verschiedensten Tätigkeitsfelder. Mögliche Bereiche sind zum Beispiel: 

  • Ernährung
  • Finanzen
  • Beruf und Bildung
  • Unternehmen


Berater können heutzutage problemlos von jedem beliebigen Ort aus arbeiten, da die Kommunikation auf den verschiedensten Wegen stattfinden kann. Überwiegend findet sie über Telefonate und Videochats statt. 

13. Lektor und Korrektor

Lektoren und Korrektoren arbeiten hauptsächlich für Verlage und große Zeitungen. Allerdings kannst Du auch selbstständig oder in einer Agentur arbeiten und die unterschiedlichsten Texte überprüfen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Bachelor- oder Masterarbeiten
  • Werbetexte
  • Bewerbungen


Die Aufgabe eines Korrektors ist es, den Text auf korrekte Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung zu überprüfen. Als Lektor übernimmst Du zusätzlich die Überprüfung des Schreibstils und des Inhalts. In beiden Fällen ist meist ein Studium – z. B. in Germanistik oder Journalismus – Voraussetzung, um einen Job zu finden. 

14. Online-Coach oder Lehrer/Tutor

Dieser Berufszweig ist sehr vielfältig und eignet sich ideal für Remote Work. Im Prinzip kannst Du Dich hier auf jedes beliebige Thema spezialisieren und Kurse oder Nachhilfe anbieten. Deine Schüler und Kunden können sowohl Berufstätige als auch Studenten oder Schüler sein. 


In den meisten Fällen kommunizierst Du mit Deinen Kunden über Video-Calls. Dazu kommen Telefonate, Chats und E-Mails. Spezielle Voraussetzungen gibt es für diesen Beruf nicht. Allerdings solltest Du Dich gut in Deinem Thema auskennen und in der Lage sein, anderen Menschen etwas verständlich zu erklären. 

15. Blogger

Der Beruf des Bloggers gehört zu den beliebtesten Traumberufen unter den jungen Generationen. Kein Wunder, schließlich ist der Beruf sehr abwechslungsreich, bietet ein hohes Verdienstpotenzial und gibt einem viele Freiheiten. Deshalb eignet sich dieser Beruf auch ideal für Remote Work. 


Auch hier hast Du viele verschiedene Möglichkeiten. Du kannst auf verschiedenen Plattformen, wie YouTube, Instagram oder TikTok, aktiv sein, welche Dir alle einige Möglichkeiten und Hilfen an die Hand geben, wodurch der Start in der Regel sehr einfach ist. 


Du kannst in Deinem Blog entweder Dein Leben präsentieren oder Dich auf ein bestimmtes Thema fokussieren und Deine Follower mit Informationen versorgen beziehungsweise sie unterhalten. 

Wo findet man Remote Jobs?

Grundsätzlich findest Du Remote Jobs auf jedem Stellenportal. Wenn Du Dich aber nur für Remote Work interessierst, dann sind Portale, die sich auf Remote Work spezialisiert haben, für Dich interessanter. Schließlich ist hier die Auswahl deutlich größer.  

Zu diesen Portalen gehören unter anderem:

  • Getremote
  • New Work Life
  • DNXjobs
  • Remoteok
  • Remotive
  • Working Nomads


Wichtig ist, dass Du Dir die Stellenbeschreibung immer ganz genau durchliest. Denn nicht jedes Unternehmen hat die gleiche Definition von Remote Work. Achte also darauf, ob Du wirklich von überall aus arbeiten kannst oder ob das Unternehmen darunter nur eine Ausweitung des Homeoffice versteht. 

Vorteile von Remote Work

  • Pendeln: Die Fahrt zur Arbeit fällt weg. 
  • Produktivität: Wer von zu Hause aus arbeitet, ist laut Studien produktiver.
  • Zufriedenheit: Mehr Freiheit und weniger Stress führen zu mehr Zufriedenheit. 
  • Familienfreundlichkeit: Remote Work lässt sich optimal mit dem Familienleben vereinbaren. 

Nachteile von Remote Work

  • Isolation: Es fehlt der persönliche Kontakt zu Kollegen. 
  • Kommunikation: Die Abstimmung mit Kollegen ist schwieriger.
  • Zeitmanagement: Dir fehlt Struktur und Du musst Deine Arbeitszeit selbst planen. 

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Autor:

Gabriel Dulian

Gabriel Dulian

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