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Podcast Hosting: Die 9 Besten Anbieter im Vergleich

Geschrieben von: Gabriel Dulian

Zuletzt aktualisiert am: 5. September 2022
Shutterstock | Jacob Lund
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Podcasts erleben aktuell einen Boom und immer mehr Menschen hören sich die Episoden regelmäßig an. Wenn Du einen Podcast erstellst, dann kann das zu einer lukrativen Einnahmequelle werden. 

Um einen Podcast erstellen zu können, benötigst Du aber einen Anbieter für Podcast Hosting. In diesem Beitrag findest Du die 9 besten Podcast Hosting Anbieter. Zudem erfährst Du, wie viel man mit einem Podcast verdienen kann und wie man anfängt. 

Wofür benötigt man ein Podcast Hosting?

Grundsätzlich ist es möglich, einen Podcast selbst zu hosten, zum Beispiel bei dem Anbieter, bei dem man auch seine eigene Webseite hat. Das funktioniert allerdings nur, solange man weniger als 100 Abonnenten hat, denn diese Server sind nicht für diese Aufgabe ausgelegt. 

Wenn sich Deine Reichweite vergrößert, kommt es zu Problemen, weil zu viele Daten und große Dateien geladen werden müssen. Ein Anbieter für Podcast Hosting bietet zudem noch weitere Leistungen an, welche Dir dabei helfen, Deinen Podcast erfolgreich zu starten und zu vermarkten. Davon profitieren vor allem Anfänger. 

Ein Anbieter für Podcast Hosting bietet einen Speicherplatz für Deine Inhalte und hilft Dir dabei, Deine Episoden auf Spotify, Deezer und anderen Kanälen zu veröffentlichen. Denn erst so erhalten Deine Zuhörer in der Regel Zugriff auf Deine Inhalte.

Zudem erstellt der Anbieter den RSS-Feed, über den die Zuhörer Deinen Podcast abonnieren können. Der RSS-Feed enthält alle wichtigen Informationen zu Deinem Podcast und informiert auch darüber, dass neue Episoden verfügbar sind. 

Darüber hinaus sind mit dem Podcast Hosting in der Regel auch weitere Service-Angebote verbunden. Diese unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter. Möglich sind zum Beispiel folgende Leistungen:

  • Analyse-Tools
  • Editing-Software
  • Promotion-Tools

Die besten Podcast Hosting Anbieter

1. Buzzsprout

Podcast-hosting-Buzzsprout

Buzzsprout* bietet Podcast Hosting an, welches sich ideal für Anfänger eignet. Das Dashboard der Plattform ist sehr übersichtlich gestaltet und erleichtert es damit vor allem Anfängern, sich dort zurechtzufinden. Zudem sind die Funktionen sehr einfach gehalten, werden aber dennoch den Anforderungen gerecht. 

Buzzsprout bietet Dir ein Analyse-Tool an, mit dem Du die wichtigsten Statistiken zu Deinem Podcast überblicken kannst, die Dir dabei helfen, Deinen Podcast langfristig zu optimieren. Dort erfährst Du, wann und wie oft Dein Podcast heruntergeladen wurde. 

Du kannst mit Buzzsprout zudem die Audioqualität Deiner Aufnahmen verbessern und den Podcast mit dem Website-Player auf Deiner Webseite integrieren, falls Du eine hast. Du kannst die Folgen auch transkribieren lassen und dieses Transkript auf Deiner Webseite veröffentlichen, um besser gefunden zu werden. 

Der Anbieter unterstützt Dich dabei, die Episoden auf allen großen Kanälen (Spotify, Deezer, Google Podcast und Co.) zu veröffentlichen und bietet Promotion-Tools an. Du kannst damit Deine eigene Podcast-Webseite einrichten und mit wenig Aufwand professionell auftreten.

Für das Podcast Hosting gibt es 4 verschiedene Tarife, die monatlich gekündigt werden können:

  • kostenloser Tarif: 2 Stunden Upload pro Monat
  • 12 $: 3 Stunden Upload pro Monat
  • 18 $: 6 Stunden Upload pro Monat
  • 24 $: 12 Stunden Upload pro Monat

Alle kostenpflichtigen Optionen enthalten ein fortgeschrittenes Analyse-Tool und Du kannst für einen Aufpreis Upload-Kapazitäten hinzukaufen. Der kostenlose Tarif ist unbegrenzt verfügbar, allerdings wird Dein Podcast nach 90 Tagen gelöscht und eignet sich damit nur zum Testen.

Vorteile

  • kostenloser Plan
  • übersichtliches Dashboard
  • gute Statistiken
  • Website-Player und Webseite vorhanden

Nachteile

  • unterstützt keine Video-Podcasts

 Jetzt zu Buzzsprout*

2. Captivate

Podcast-Hosting-Captivate

Captivate wurde erst 2019 gegründet und ist damit ein neuer Anbieter auf dem Markt des Podcast Hostings. Der Anbieter bietet 3 verschiedene Tarife an. Sowohl bei den Uploads als auch bei der Anzahl der Podcasts gibt es keine Limitierung. Dafür gibt es begrenzte Downloads.

  • Personal für 17 Euro pro Monat: 12.000 Downloads verfügbar
  • Professional für 44 Euro pro Monat: 60.000 Downloads verfügbar
  • Business für 90 Euro pro Monat: 150.000 Downloads verfügbar

Du kannst alle Tarife 7 Tage lang kostenlos testen. Der Funktionsumfang ist aber bei allen Tarifen derselbe. Der Unterschied liegt lediglich in den möglichen Downloads pro Monat. Du erhältst Zugriff auf ausführliche Analysen und kannst dort gut mit einem Team arbeiten, da mehrere Nutzer Zugriff auf das Podcast Hosting haben. 

Zudem bekommst Du einen Podcast-Player, den Du auf jeder Seite einbetten kannst. Zusätzlich bekommst Du verschiedene Tools zur Verfügung gestellt, mit denen Du Deinen Workflow verbessern kannst und die Dir beim Bewerben der Episoden helfen können. 

Vorteile

  • keine Upload-Limitierung
  • gut für Teams geeignet
  • ausführliche Statistiken

Nachteile

  • teure Tarife
  • Download-Begrenzungen

 Jetzt zu Captivate*

3. Transistor fm

Transistor.fm

Transistor fm ist ein etwas kleinerer Podcast Hosting Anbieter, dessen Angebot vergleichsweise überschaubar ist. Auch hier gibt es wieder 3 Tarife, welche Du 14 Tage lang kostenlos testen kannst. Alle 3 Tarife enthalten eine eigene Podcast-Webseite, ausführliche Analysen und eine unbegrenzte Anzahl an Podcasts. 

Unterschiede gibt es aber bei der Anzahl der monatlichen Downloads und der Zahl der privaten Abonnenten. Außerdem kannst Du nur mit dem teuersten Tarif das Branding entfernen. 

  • Starter für 19 $ pro Monat: 20.000 Downloads und 50 private Abonnenten
  • Professional für 49 $ pro Monat: 100.000 Downloads und 500 private Abonnenten
  • Business für 99 $ pro Monat: 250.000 Downloads und 3.000 private Abonnenten

Solltest Du einmal die Downloadbeschränkungen überschreiten, heißt das nicht, dass Dein Podcast in diesem Monat dann nicht mehr verfügbar ist. Wenn das aber häufiger passiert, musst Du auf einen teureren Tarif für das Podcast Hosting wechseln. 

Vorteile

  • viele Downloads möglich
  • unbegrenzte Uploads
  • ausführliche Analysen

Nachteile

  • Branding nur mit Business Tarif entfernbar
  • teure Tarife

 Jetzt zu Transistor*

4. Podbean

Podbean

Podbean gehört zu den Anbietern von Podcast Hosting, die sich gut für Anfänger eignen. Das Dashboard ist übersichtlich gestaltet und zudem hilft Dir die Plattform dabei, Deinen Podcast zu monetarisieren. Außerdem kannst Du hier auch Video-Podcasts hochladen.

Für die Monetarisierung hilft Dir Podbean dabei, einzelne Episoden in Premium-Folgen umzuwandeln, um mit diesen Folgen Geld zu verdienen. Auch die Analysen und Statistiken sind sehr ausführliche. Du kannst damit unter anderem feststellen, von wo Deine Zuhörer herkommen. 

Neben den 3 kostenpflichtigen Tarifen bietet Podbean eine kostenlose Option an. Dort kannst Du aber maximal 5 GB an Material hochladen. Außerdem ist die Bandbreite (Downloads und Uploads) auf 100 GB pro Monat beschränkt.

  • Unlimited Audio für 14 Euro im Monat: kein Video-Podcast
  • Unlimited Plus für 39 Euro im Monat
  • Business für 129 Euro im Monat

Bei allen Tarifen kannst Du eine unbegrenzte Bandbreite und einen unbegrenzten Speicherplatz. Der Business-Tarif bietet Dir darüber hinaus viele zusätzliche Funktionen wie einen Live-Support-Chat und die Möglichkeit, das Branding zu entfernen. 

Vorteile

  • übersichtliches Dashboard
  • unbegrenzte Bandbreite und unbegrenzter Speicherplatz
  • kostenloser Tarif verfügbar
  • Video-Podcast möglich
  • Hilfe bei der Monetarisierung

Nachteile

  • Branding erst mit Business-Tarif entfernbar
  • kein privater Podcast möglich

 Jetzt zu Podbean*

5. Castos

podcast-hosting-castos

Castos bietet in allen seinen Tarifen beim Podcast Hosting sehr umfangreiche Funktionen. Du kannst beliebig viele Podcasts erstellen, private Podcasts veröffentlichen, eine Podcast-Webseite erstellen und Deinen Podcast auf allen bekannten Kanälen veröffentlichen. 

Insgesamt gibt es 4 Tarife, von denen aber nur 3 wirklich infrage kommen, da der Premium-Tarif monatlich mindestens 499 US-Dollar kostet. Ab dem Growth-Tarif kannst Du auch Video-Podcast veröffentlichen. 

  • Starter für 19 $ im Monat: 20.000 Downloads und 100 private Abonnenten
  • Growth für 49 $ im Monat: 75.000 Downloads und 250 private Abonnenten
  • Pro für 99 $ im Monat: 200.000 Downloads und 500 private Abonnenten

Falls Du besondere Ansprüche hast – Du beispielsweise mehr private Abonnenten haben möchtest -, dann kannst Du Dir auch einen individuellen Tarif zusammenstellen lassen. Castos bietet zudem einen Editing-Service an, wo ein professionelles Team für Dich die ganze Bearbeitung übernimmt. 

Vorteile

  • umfangreiche Funktionen
  • Editing-Service verfügbar

Nachteile

  • nur wenige private Abonnenten möglich

 Jetzt zu Castos*

6. Spreaker

Spreaker

Spreaker ist der ideale Podcast Hosting Anbieter, wenn es Dir wichtig ist, von Anfang an mit Deinem Podcast Geld zu verdienen. Die Monetarisierung funktioniert unabhängig von der Anzahl Deiner Abonnenten und ist schon ab der ersten Episode möglich. 

Das funktioniert im Wesentlichen über Werbung, die in Deinem Podcast automatisch eingebaut wird. Dabei wird darauf geachtet, dass der Podcast nicht unnatürlich unterbrochen wird, sondern, dass sich die Werbung gut einfügt. Es gibt auch einen kostenlosen Plan zum Testen, bei dem die Werbefunktion aber ausgeschaltet ist. 

Ansonsten gibt es das Podcast Hosting in 4 weiteren Tarifen:

  • On-Air-Talent für 8 Euro im Monat
  • Broadcaster für 20 Euro im Monat
  • Anchorman für 50 Euro im Monat
  • Publisher für 120 Euro im Monat

Je teurer der Tarif, desto mehr Funktionen stehen Dir bei den Statistiken und bei der Monetarisierung zur Verfügung. Zudem ist der Speicherplatz auf 100, 500 bzw. 1.500 Stunden begrenzt. Nur beim Publisher-Tarif ist der Speicherplatz unbegrenzt. 

Vorteile

  • Hilfe bei der Monetarisierung
  • günstige Pläne verfügbar

Nachteile

  • stark eingeschränkte Funktionen bei günstigen Plänen
  • veröffentlicht nur auf wenigen Kanälen

 Jetzt zu Spreaker

7. Simplecast

Podcast-Hosting-simple-cast

Simplecast existiert bereits seit 2013 und gehört zu den führenden Anbietern für Podcast Hosting. Du bekommst hier einen Webplayer zur Verfügung gestellt, mit dem Du Deinen Podcast auf Deiner eigenen Webseite einbinden kannst. 

Darüber hinaus sind die Analysen bei Simplecast sehr umfangreich. Du kannst unter anderem herausfinden, woher Deine Zuhörer kommen und mit welchen Geräten sie auf Deinen Podcast zugreifen. Weder die Anzahl der Podcast noch die Zahl der Episoden ist beim Podcast Hosting limitiert, egal bei welchem Tarif. 

Zur Verfügung stehen 3 Tarife. Zwar gibt es noch 2 Alternativen, diese sind aber nur für große Unternehmen gedacht. 

  • Basic für 15 $ im Monat: 20.000 Downloads
  • Essential für 35 $ im Monat: 50.000 Downloads
  • Growth für 85 $ im Monat: 120.000 Downloads

Uploads und Speicherplatz sind bei allen Tarifen unbegrenzt. Außerdem ist eine Podcast-Webseite enthalten. Ein 14-tägiger Testzeitraum ist bei allen Tarifen möglich.

Vorteile

  • gute Analysen
  • unbegrenzte Uploads

Nachteile

  • hohe Preise

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8. Libsyn

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Libsyn ist ein Podcast Hosting Anbieter, der Dir viele Funktionen bietet. Ein großer Vorteil ist, dass hier 6 verschiedene Tarife für das Podcast Hosting angeboten werden. Egal, welche Ansprüche und Anforderungen Du hast, es gibt einen passenden Plan. Somit zahlst Du nicht für Funktionen oder Kapazitäten, die Du nicht benötigst. 

Bei allen Tarifen ist gleich, dass Dir unbegrenzte Downloads zur Verfügung stehen und dass Du eine Podcast-Webseite erstellen kannst. Außerdem kannst Du einen Podcast-Player auf Deiner Webseite einbinden. 

Die ersten 3 der Pläne sind nur für Audio-Podcasts und die 3 anderen für Videopodcasts. 

  • 5 $ Tarif: 3 Stunden Uploads und 162 MB Speicherplatz pro Monat
  • 15 $ Tarif: 6 Stunden Uploads und 324 MB Speicherplatz pro Monat
  • 20 $ Tarif: 10 Stunden Uploads und 540 MB Speicherplatz pro Monat

Zusätzlich werden die Statistiken immer ausführlicher, je teurer der Tarif ist. Für die Video-Tarife gelten die folgenden Konditionen:

  • 40 $ Tarif: 14 Stunden Uploads und 800 MB Speicherplatz pro Monat
  • 75 $ Tarif: 27 Stunden Uploads und 1.500 MB Speicherplatz pro Monat
  • 150 $ Tarif: 55 Stunden Uploads und 3.000 MB Speicherplatz pro Monat

Alle Videotarife beinhalten auch alle Funktionen des teuersten Audiotarifs. Dazu gehört unter anderem die Funktion zur Monetarisierung. Du kannst sowohl Werbung einfügen als auch eine Bezahlversion Deines Podcasts erstellen und mit zahlenden Abonnenten Geld verdienen. 

Vorteile

  • viele Tarife
  • auch für Video-Podcasts geeignet
  • unbegrenzte Downloads
  • Hilfe bei der Monetarisierung

Nachteile

  • begrenzter Speicherplatz

 Jetzt zu Libsyn

9. Blubrry

Podcast-Hosting-Blubrry

Bei Blubrry hast Du für das Podcast Hosting 3 Tarife zur Auswahl. Diese können aber jederzeit gekündigt werden, sodass Du Dich nicht langfristig binden musst. Der Standard-Plan kostet 12 Euro pro Monat und der fortgeschrittene Plan 20 Euro pro Monat. Wenn Du eine jährliche Zahlung einrichtest, erhältst Du einen Rabatt. 

Für 100 Euro im Monat gibt es das Pro Hosting, welches aber nur für sehr große Podcasts notwendig ist. In allen Tarifen ist eine Landing-Page und eine WordPress-Webseite enthalten, die für Dich erstellt wird, damit Du Deinen Podcast besser vermarkten kannst. 

Erst ab dem fortgeschrittenem Tarif erhältst Du aber zusätzlich Themes und Plugins. Das Gleiche gilt für die erweiterten Statistiken. Je nach Tarif erhältst Du einen bestimmten Speicherplatz für Uploads pro Monat. Dieser beträgt 125 bzw. 400 MB. Beim Pro-Tarif gibt es keine Begrenzung. 

Dazu hilft Dir Blubrry nicht nur beim Podcast Hosting, sondern unterstützt Dich auch dabei, Deinen Podcast mit der Hilfe von Programmatic zu monetarisieren.

Vorteile

  • WordPress und Podcast-Webseite enthalten
  • Hilfe bei der Monetarisierung
  • 30 Tage kostenlos testen

Nachteile

  • fortgeschrittene Statistiken nur ab fortgeschrittenem Tarif

 Jetzt zu Blubrry

FAQ

Wo soll ich meinen Podcast Hosten?

Finde einen Anbieter, der gut zu Deinen Ansprüchen passt, je nachdem, ob Du einen Audio- oder Video-Podcast erstellst. Überprüfe, welche Funktionen und wie viel Speicherplatz und Bandbreite Du benötigst. Ansonsten bezahlst Du für Dinge, die Du nicht benötigst. 

Als Anfänger solltest Du außerdem beim Podcast Hosting darauf achten, dass Du eine übersichtliche und anfängerfreundliche Plattform wählst, damit Du Dich gut zurechtfindest. 

Wie starte ich einen Podcast

Wenn Du einen Podcast starten möchtest, dann solltest Du Dir vor allem genügend Zeit für die Planung nehmen. Nur wenn Du genau weißt, wie Du vorgehen musst, wird Dein Podcast auch den Ansprüchen Deiner Zuhörer gerecht. 

Finde ein Thema für Deinen Podcast und überlege Dir einen Aufbau. Dabei solltest Du zugleich Deine Zielgruppe festlegen und kennenlernen, damit Du Inhalte erstellen kannst, welche die Erwartungen und Bedürfnisse Deiner Zuhörer befriedigen. 

Anschließend suchst Du Dir einen Anbieter für das Podcast Hosting, wobei Dir die obenstehenden Informationen helfen und kümmerst Dich zusätzlich noch um das Equipment. 


Danach kannst Du direkt die erste Folge aufnehmen und anschließend über die sozialen Medien bewerben. Einen Podcast startest Du also mit den folgenden 5 Schritten:

  • 1. Thema finden
  • 2. Podcast Hosting wählen
  • 3. Equipment besorgen
  • 4. Episoden aufnehmen und editieren
  • 5. Podcast bewerben

Nur die wenigsten Podcasts werden von einem Tag auf den anderen bekannt. Mache Dir deshalb keine Sorgen, wenn Dein Podcast zu Beginn nur langsam wächst. 

Wichtig ist auch, dass Du überhaupt anfängst und nicht versuchst, von Anfang an alles perfekt zu machen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Du nie wirklich beginnst. Versuche deshalb, zeitnah Deine erste Episode aufzunehmen und verbessere die Qualität Schritt für Schritt mit jeder weiteren Episode. 

Wie oft soll ich neue Podcast Episoden veröffentlichen?

Zuerst musst Du wissen, dass es absolut notwendig ist, dass Du regelmäßig neue Folgen veröffentlichst. Dadurch wissen Deine Zuhörer, wann es neue Episoden gibt und können sich besser auf Dich verlassen. Das wiederum führt dazu, dass sie eher wiederkommen. 

Wie oft Du eine neue Episode veröffentlichen solltest, hängt aber auch von Deinem Thema und Format ab. Wenn Du Dich mit Nachrichten beschäftigst, dann sind mehrere kurze Episoden pro Woche sinnvoll. 

Wenn Du Interviews machst oder einen Du in Deinem Podcast über bestimmte Themen sprichst, dann reicht auch eine Episode pro Woche. Weniger als eine Episode pro Woche sollte es aber nicht sein, da es sonst schwer wird, treue Zuhörer zu gewinnen. 

Du kannst natürlich auch mehr als eine Folge pro Woche veröffentlichen. Das solltest Du aber nur tun, wenn darunter die Qualität nicht leidet. Denn die Qualität ist der entscheidende Faktor, wenn es darum geht, treue Zuhörer zu gewinnen und sich eine große Reichweite aufzubauen. 

Außerdem bist Du auch für Werbepartner nur dann interessant, wenn Du hochwertige Inhalte erstellst. Grundsätzlich wirst Du mit einem wöchentlichen Podcast folglich den meisten Erfolg haben. 

Wie viel kann ich mit einem Podcast verdienen?

Wie viel Du mit einem Podcast verdienen kannst, ist sehr unterschiedlich und davon abhängig, wie Du Dein Geld verdienen möchtest. Die 2 wichtigsten Einnahmequellen sind dabei die Einbindung einer Werbebotschaft und die Unterstützung Deiner Zuhörer. 

Dabei muss Dir bewusst sein, dass Du von den Kanälen wie Spotify und Co. nicht vergütet wirst. Stattdessen musst Du Dich selbst um die Monetarisierung kümmern. Das macht es auch schwierig, ein stabiles und regelmäßiges Einkommen zu generieren. 

Die wichtigste Einnahmequelle für viele Podcaster ist deshalb das Crowdfunding, in der Regel über Patreon. Es ist damit zu rechnen, dass Du pro 100 Abonnenten etwa 2 bis 5 zahlende Unterstützer haben wirst (2 bis 5 Prozent). Der durchschnittliche Beitrag liegt dabei bei 2 bis 4 Euro pro Monat. 

Wenn es sehr gut läuft, könntest Du bei diesen Zahlen mit 20.000 Abonnenten monatlich 4.000 Euro über Crowdfunding einnehmen. 

Bei den Werbeabschnitten gibt es jedoch keine genauen Zahlen, da diese abhängig von Deinem Thema und Deiner Reichweite sind. Ein Podcast zum Thema Finanzen ist zum Beispiel deutlich lukrativer als einer mit Gaming-Inhalten. Zudem werden Unternehmen erst auf Dich aufmerksam, wenn Du eine gewisse Reichweite aufgebaut hast. 

Sobald Du aber eine Abonnentenzahl im mittleren 5-stelligen Bereich aufgebaut hast, kannst Du mit Beträgen im unteren 4-stelligen Bereich pro Episode rechnen. Darüber hinaus kannst Du Deine Einnahmen erhöhen, indem Du weitere Einnahmequellen nutzt. Dazu gehören unter anderem:

  • Affiliate-Marketing
  • Verkauf eigener Produkte und Dienstleistungen
  • anbieten von Premium-Inhalten
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Autor:

Gabriel Dulian

Gabriel Dulian

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