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Die Perfekte Bewerbung | So klappt’s mit dem Traumjob

Die Perfekte Bewerbung | So klappt’s mit dem Traumjob

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Wir möchten dir in diesem Artikel gerne zeigen, was Du für die perfekte Bewerbung beachten solltest, damit es mit deinem Traum Job klappt!

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Welche Komponenten gehören in die Perfekte Bewerbung?

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Auch Bewerbungsstandards befinden sich im Fluss. Gerade die Digitalisierung wirkt hierbei als starker Katalysator für Trends und Moden, abseits vom Klassiker “Anschreiben + Lebenslauf” (auf den Du keinesfalls verzichten solltest). Anstatt sich im Dschungel der Möglichkeiten zu verirren, soll hier ein kurzer Überblick über weitere Optionen gegeben werden, die Dir weitere Türen zu einer Anstellung öffnen können:

  • Lebenslauf
  • Anschreiben
  • Deckblatt
  • kurz Profil
  • Bewerbungsvideo

Lebenslauf

Das eigentliche Herzstück für die perfekte Bewerbung. Hier findet sich – neben den Kontaktdaten – kompakt auf in der Regel ein bis zwei Seiten (beginnend in der Gegenwart) die für die Stelle bedeutenden Stationen Deiner Berufs- und Bildungsbiografie nebst Aufgaben, Tätigkeitsfeldern und Erfolgen, Deine sonstigen Kenntnisse und Fähigkeiten, Weiterbildungen, Auszeichnungen, Organisationsmitgliedschaften, Sprachkenntnisse, Referenzen und zur Abrundung ggf. Interessen/Hobbys sowie – noch erwartet – Deine Unterschrift zur Bestätigung der Richtigkeit der Angaben. Ein gutes und freundliches Foto darf natürlich auch nicht fehlen.

Anschreiben

Hier geht es darum, auf circa einer Seite auf den ersten Blick klar herauszuarbeiten, was Dich vor allen anderen Bewerberinnen auszeichnet bzw. von ihnen unterscheidet und Dich im Hinblick auf die zu besetzende Stelle zum/zur idealen Kandidaten/Kandidatin macht. Führt der Lebenslauf kurz und knapp Deine wichtigsten fachlichen Qualifikationen sowie die sogenannten “Hard Skills” auf, dient das Anschreiben demgegenüber als Vehikel, auf subtile Art und Weise Deine sozialen Kompetenzen (“Soft Skills”) zu beleuchten und in kurzer, kompakter Form die besten Argumente und gewichtigen Gründe, die für Dich als Idealbesetzung für den Job sprechen, aufzuführen. Ein Anschreiben stellt also etwas anderes dar als einen verbalisierten und ausformulierten Lebenslauf. Du hebst Dein “Alleinstellungsmerkmal”  hervor, von dem das Unternehmen im Falle Deiner Einstellung am meisten profitieren wird. Darüber hinaus bietet das Anschreiben eine hervorragende Gelegenheit, eine kommunikative Brücke zum Unternehmen zu schlagen und
Deine Motivation für die Wahl des Unternehmens als potenzieller Arbeitgeber, sowie Deine beruflichen Ziele, Leidenschaften und Visionen offen zu legen.

Mit Lebenslauf und Anschreiben sind in der Regel die Grundanforderungen abgedeckt. Du kannst teilweise sogar aufatmen: In vielen Fällen verzichten Firmen meistens Großkonzerne mittlerweile auf ein Anschreiben, da dieses oft keinen aussagekräftigen Mehrwert bietet, um sich ein verlässliches Bild zu machen. Demgegenüber gewinnen der eher objektiv-faktenbasierte Lebenslauf und vor allem Referenzen mehr und mehr an Bedeutung. Dennoch verfehlt ein gut getextetes, individuelles Anschreiben

ebenso wie ein professionelles, sympathisches Bewerbungsfoto in den seltensten Fällen seine Wirkung. Du solltest also nur auf ein Anschreiben verzichten, wenn es entweder nicht explizit in der Stellenausschreibung verlangt wird oder Dir eine stimmige, Abfassung nicht so sehr gelingen mag. Dann ist kein Anschreiben besser als ein schlechtes Anschreiben. Wenn es ein bisschen mehr sein darf, kannst Du Deine Bewerbungsunterlagen gerne mit einem Deckblatt, einem Kurzprofil oder Video komplettieren. Dies ist insbesondere dann von Nutzen, wenn Du verschiedene, vor allem auch digitale Kanäle zur Jobsuche nutzt, gezielt Jobmessen besuchst oder Networking betreibst.

Deckblatt

Dieses mehr als dekorative Element wertet bei guter Ausführung ebenfalls jede Bewerbungsunterlage auf. Zum einem eröffnet sich Dir die Möglichkeit, Dich layoutmäßig noch einmal richtig auszutoben, wobei das gewählte Design mit der grundlegenden Optik der übrigen Bewerbungsunterlagen einigermaßen konsistent sein und hierzu passen sollte. Stilbrüche sind ein klares No-Go.
Zum anderen bleibt viel Raum für eine umfassende Darstellung Deiner Kontaktdaten. Drittens kannst Du ein großzügiges Bilderformat wählen, anstatt das Foto mühsam in die obere rechte Ecke der ersten Seite des Lebenslaufes zu quetschen. Dies verschafft Deiner Bewerbung ein ganz anderes Gewicht. Letztendlich kannst Du Deinen Unterlagen eine weitere persönliche, individuelle Note verleihen – sei es durch die Wahl eines ungewöhnlichen Formats (Querformat), besondere Farbakzente, ein griffiges Motto oder einen Slogan, das zu Dir oder der Branche und dem Unternehmen passt.

Kurzprofil/ Dritte Seite

Damit verdichtest und komprimierst Du Deine berufliche Identität stellen- bzw. branchenspezifisch auf ein Minimum bei maximaler Aussagekraft. Hierbei fasst Du alle Deine relevanten Erfahrungen, Hard Skills und Soft Skills stichpunktartig (kein Fließtext!) so zusammen, dass der/die Recruiter(in) Deine Vorzüge sowie den Benefit, den Du für die Firma voraussichtlich erbringen wirst, auf einen Blick vor Augen hat und sie binnen kürzester Zeit mit dem Aufgabenprofil abgleichen kann. Die zusätzliche intensive Auseinandersetzung mit der Stellenbeschreibung kann Dir ebenfalls die Türe zum Unternehmen öffnen. Es lohnt sich also!

Bewerbungsvideo

Diese Form der Selbstdarstellung gewinnt – als Ergänzung zu den üblichen Unterlagen – stetig an Beliebtheit und Bedeutung. Die Chance für Dich besteht darin, in 60 – 120 Sekunden eine dramaturgisch ausgefeilte Geschichte zu erzählen, dabei souverän, authentisch und sympathisch rüberzukommen, ein sorgfältig kuratiertes Bild Deiner Persönlichkeit und somit den bestmöglichen Eindruck zu hinterlassen. Entsprechend sollte Dein Imagefilm mit wertigem Equipment erstellt sein, nicht billig wirken und unbedingt einen branchentypischen professionellen Anstrich mitbringen, damit die Perfekte Bewerbung vollendet werden kann.

Worauf achten Personaler und wie kannst du aus der großen Masse der Bewerber hervorstechen?

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Da sich Personaler im Durchschnitt eine knappe halbe Minute, bestenfalls fünf Minuten mit Deiner Bewerbung befassen, um einen ersten Eindruck Deines Profils, Deiner Persönlichkeit und Deines Arbeitsstils zu gewinnen, sind Lesefreundlichkeit, eine klare Struktur mit sparsam gesetzten optischen Ankern (Hervorhebungen, Unterstreichungen, Mehrfarbigkeit), eine fehlerfreie Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung sowie Individualität Trumpf!

Dem Personaler darf sich zu keinem Zeitpunkt der Eindruck aufdrängen, dass es sich um eine beliebige Massenbewerbung Deinerseits handeln könnte. Deshalb ist es wichtig, sich im Anschreiben gezielt an einen konkret bezeichneten Ansprechpartner zu wenden, der sich häufig der Stellenausschreibung entnehmen lässt (unbedingt auf korrekte Namensschreibung achten!) , anstatt beispielsweise von der globalen Anrede “Sehr geehrte Damen und Herren …” Gebrauch zu machen. Sollte kein Ansprechpartner explizit benannt sein, ist es Deine Aufgabe, diese(n) herauszufinden indem du die Firma eventuell anrufst.

Generell kannst Du Dir durch ein gut vorbereitetes Telefonat einen gewissen Vorsprung sowie Wettbewerbsvorteile gegenüber Deinen MitbewerberInnen verschaffen. Erstens kannst Du die Personalabteilung gezielt mit allen Fragen löchern. Die Auskünfte aus erster Hand erleichtern Dir die Entscheidung, ob das Stellenangebot und das Unternehmen überhaupt zu Dir passen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, an über die in der Stellenausschreibung zugänglichen Informationen hinausgehendes Insider-Wissen zu gelangen und dieses strategisch bei der Erstellung Deiner Bewerbungsunterlagen zu verwerten. Drittens dokumentierst Du glaubhaft Dein Interesse sowie Deine Kommunikations- und Kontaktstärke. Viertens gewinnst Du gleich einen wunderbaren Anknüpfungspunkt für Deinen Einstieg in das Anschreiben, indem Du direkt im ersten Satz auf den konkreten Berührungspunkt verweisen kannst und damit die generische No-Go – Formulierung “Hiermit bewerbe ich mich auf Stelle XY” elegant und mühelos umschiffst.

Der Schlüssel für Deine perfekte Bewerbung liegt – in ihrer Einzigartigkeit, indem Du Dein persönliches unverwechselbares Kompetenzprofil mit den konkreten Anforderungen der Stelle in Deckung bringst. Wir hoffen der Artikel konnte dir einige Dinge erklären, sodass deine nächste Bewerbung ein voller Erfolg wird!

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