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Empathisch sein: 5 Gründe warum mehr Empathie deiner Karriere hilft

Geschrieben von: Gabriel Dulian

Zuletzt aktualisiert am: 19. Dezember 2021
Shutterstock | REDPIXEL.PL
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Wenn wir an Empathie denken, denken wir normalerweise nicht an die Folgen die daraus resultieren. Mitgefühl ist eine Sache und Karriere die andere oder? In diesem Beitrag zeigen wir dir das dem nicht so ist und erklären dir warum empathisch sein nicht nur im persönlichen, sondern auch deinem beruflichen Umfeld sehr wichtig sein kann.

Was ist Empathiefähigkeit?

Empathie ist eine der wichtigsten Grundlagen für das menschliche Zusammenleben. Wer empathisch ist, der besitzt die Fähigkeit, sich in die Gefühlssituation und Gedankenwelt einer anderen Person hineinzuversetzen. Es erlaubt, zu verstehen, was in einer anderen Person vorgeht und ermöglicht darauf basierend eine angemessene Reaktion.


Die Gefühle und Motive einer anderen Person verstehen zu können ist wichtig, damit Interaktionen mit anderen Menschen friedlich ablaufen. Empathie ist dabei vor allem wichtig, wenn verschiedene Persönlichkeiten mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund aufeinandertreffen, da hier viel Konfliktpotenzial herrscht.


Die Empathiefähigkeit spielt folglich sowohl im Privatleben als auch in der Berufswelt eine große Rolle. Speziell im Management und Marketing ist die Fähigkeit entscheidend für den Erfolg. Man unterscheidet Empathie dabei in 3 Kategorien: der emotionalen, der kognitiven und der sozialen Empathie.

Arten der Empathie

Empathie ist nicht gleich empathie, man unterscheidet dabei zwischen den drei häufigsten Formen die wir dir im folgenden erklären.

Emotionale Empathie

Die emotionale Empathie ist die vielleicht grundlegendste Art der Empathie. Sie ermöglicht es Dir, das Gleiche zu empfinden, wie Dein Gegenüber. Du erlebst dieselben Gefühle – zum Beispiel Freude oder Trauer – mit. Es ist damit die Voraussetzung für Mitgefühl und wird auch als emotionale Sensitivität bezeichnet.


Ein weiteres Merkmal dieser Art ist, dass Personen, die emotionale empathisch sind, den intensiven Wunsch verspüren, anderen Personen zu helfen. Typisch ist auch eine sogenannte Stimmungsübertragung, wie beispielsweise ein ansteckendes Lachen.


Personen, die emotional empathisch sind, reagieren beinahe automatisch auf die Gefühle anderer Personen und sogar auf die Gefühle von Tieren. Sie können sich in die Gefühlswelt anderer Personen hineinversetzen, was die Voraussetzung für Einfühlungsvermögen ist.

Kognitive Empathie

Die kognitive Empathie geht einen Schritt weiter. Hier geht es nicht darum, Gefühle nachzuempfinden, sondern die Gedanken, Motive und Empfindungen der anderen Personen nachvollziehen zu können, ohne die Gefühle selbst zu empfinden. Sie ist damit eher von analytischer Natur. Es geht nicht ums Einfühlen, sondern um das Einnehmen einer anderen Perspektive.


Wer kognitiv empathisch ist, der kann besser das Verhalten einer Person vorhersehen. Ein wesentlicher Teil davon ist auch die Fähigkeit, die nonverbale Kommunikation – Körperhaltung, Gestik und Mimik – richtig interpretieren zu können.


Personen, die nicht oder nur wenig kognitiv empathisch sind, die verstehen nicht, was sie mit ihren Worten oder Taten bei anderen Personen auslösen können. Wer nicht einschätzen kann, wie sein eigenes Verhalten auf andere wirkt, der empfindet weniger Verantwortung. Gleichzeitig hindert eine fehlende kognitive Empathie das vorausschauende Denken und Handeln.


Die kognitive Empathie kann von allen 3 Arten am leichtesten erlernt werden und kommt häufig im Marketing zum Einsatz.

Soziale Empathie

Die soziale Empathie erlaubt es Dir, das Verhalten von Gruppen zu verstehen und dieses anschließend zu beeinflussen. Gleichzeitig beschreibt es die Fähigkeit, sich auf Personen mit unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlichem Alter oder kulturellen Hintergrund einstellen zu können.


Sozial empathisch zu sein ist vor allem dann wichtig, wenn man viel mit Gruppen zusammenarbeitet, da diese andere Eigenschaften besitzen als einzelne Personen. Hier gibt es viele – meist unausgesprochene – Regeln, an die sich alle Mitglieder halten. Die soziale Empathie ermöglicht es Dir, diese Gruppendynamik zu verstehen und für Dich zu nutzen.


Wer viel mit Gruppen und Teams zusammenarbeitet, für den ist es deshalb besonders wichtig, sozial empathisch zu sein. Speziell gilt das für Teamleiter oder Chefs.

Kann man Empathie erlernen?

Die gute Nachricht ist, dass man Empathie grundsätzlich lernen kann. Allerdings sind manche Formen schwerer zu erlernen als andere. Die kognitive Empathie ist grundsätzlich am einfachsten zu erlernen. Wer empathisch werden möchte, der sollte dabei folgenderweise vorgehen:

  • Stärken und Schwächen (in Sachen Empathie) kennenlernen
  • private und berufliche Ziele festlegen
  • Ziele mit geeigneten Maßnahmen umsetzen


Bevor Du damit anfangen kannst, empathischer zu werden, musst Du erst mal den aktuellen Stand ermitteln. Du solltest vorher wissen, wie gut die 3 Formen der Empathie bei Dir ausgeprägt sind. Dafür musst Du Dir eine Reihe von Fragen stellen, die Aufschluss über Deine Empathiefähigkeit geben. Das könnten zum Beispiel folgende Fragen sein:

  • Kann ich mich schnell auf die Gefühle anderer Personen einstellen?
  • Kann ich zwischenmenschliche Beziehungen gut nachvollziehen?
  • Weiß ich, wie man die Stimmung einer Gruppe beeinflussen kann?
  • Kann ich die Gefühle anderer Personen anhand ihrer Körpersprache erkennen?
  • Fühle ich mit, wenn andere mir von ihren Problemen erzählen?
  • Weiß ich, nach welchen Regeln Gruppen funktionieren?


Wichtig ist, dass Du Dir ein klares Bild verschaffst, wie empathisch Du in den 3 Bereichen wirklich bist. Nur so erkennst Du, wo Du Defizite hast, an denen Du arbeiten solltest.


Als Nächstes musst Du Dir klare Ziele setzen, denn das allgemeine Ziel empathisch zu sein, ist zu unspezifisch, um zielstrebig daran arbeiten zu können. Überlege Dir, welche Ziele Du sowohl beruflich als auch privat in Deinem Leben hast und wie Dir welche Form der Empathie beim Erreichen dieser Ziele helfen kann.


Vor allem in der Arbeitswelt werden je nach Beruf völlig unterschiedliche Anforderungen an die Empathie gestellt. So haben Ärzte, Manager und Verkäufer grundsätzlich gänzlich unterschiedliche Anforderungen an Empathie.

So wirst Du empathisch

Grundvoraussetzung, um empathisch zu werden, ist, dass Du anderen Personen gut zuhörst. Dabei geht es nicht nur darum stumm zuzuhören, sondern aktiv zu sein und auch Fragen zu stellen. Beides vermittelt ein Gefühl von Interesse und Wertschätzung und ist notwendig, um zu erfahren, was in anderen Personen vorgeht.


Damit verbunden ist auch, dass Du anfängst zu beobachten. Lerne, welche Gewohnheiten bestimmte Personen haben, wie sie auf bestimmte Situationen reagieren und welche Bedürfnisse sie haben. Gleichzeitig kannst Du daran arbeiten, die Körpersprache von anderen Menschen besser zu deuten.


Zusätzlich solltest Du anfangen, Dinge zu hinterfragen, denn Konflikte entstehen häufig aufgrund von Missverständnissen. Oft sprechen Personen nicht offen über ihre Bedürfnisse. Du musst deshalb lernen, zwischen den Zeilen zu lesen.


Um Dich besser in eine andere Person hineinversetzen zu können, solltest Du ihr Verhalten spiegeln. Dabei nimmst Du eine ähnliche Körperhaltung ein und passt Deine Mimik sowie Gestik Deinem Gegenüber an.


Wenn Du empathisch wirken möchtest, dann solltest Du zudem Verständnis zeigen. Das gibt anderen Personen ein gutes Gefühl und schafft Verbundenheit, was Dich empathischer wirken lässt.

5 Gründe, warum Empathie Dir in Deiner Karriere hilft

Wie gut Du mit anderen Menschen umgehen kannst, entscheidet darüber, wie erfolgreich Du wirst. Natürlich sind auch fachliche Qualifikationen wichtig, doch eine gute Kommunikation ist ab einer bestimmten Karrierestufe von größerer Bedeutung.


Empathisch zu sein ist dabei die Grundlage dafür, gut mit Menschen interagieren zu können. Nur wer versteht, was in anderen vorgeht und wie Gruppen sich verhalten, kann ihre Bedürfnisse verstehen und sich auf sie einstellen. Deshalb gehört Empathie zu den wichtigsten Soft Skills.

1. Du verstehst die Bedürfnisse Deiner Kunden bzw. Mitmenschen besser

Wer die Bedürfnisse seiner Kunden kennt, der hat einen großen Vorteil. Das ist die Voraussetzung dafür, um andere Menschen für sich zu gewinnen und sie von etwas zu überzeugen.


Schon die emotionale Empathie sorgt dafür, dass andere sich in Deiner Gegenwart wohler fühlen. Das führt dazu, dass sie Dir gegenüber offener sind und sie Dir eher ihre Probleme, Wünsche und Bedürfnisse anvertrauen.


Gleichzeitig wirst Du, dadurch dass Du empathisch bist, selbst besser in der Lage sein, diese Bedürfnisse auch anhand von der Körpersprache zu erkennen oder indem zu zwischen den Zeilen liest. Schließlich sprechen viele Personen ihre Bedürfnisse selten direkt an. Du kannst so auch herausfinden, wie jemand gerne behandelt werden möchte.

2. Du kannst besser mit Konflikten umgehen

Viele Konflikte entstehen durch Missverständnisse. Die am Konflikt beteiligten Personen haben dabei häufig sehr unterschiedliche Hintergründe. Sie unterscheiden sich eventuell in ihrer Kultur, ihrem Alter oder ihrer Erfahrung im Beruf. Daraus resultieren verschiedene Verhaltensweisen und auch Erwartungen an das Gegenüber.


Die Empathie – in diesem Fall die kognitive Empathie – ermöglicht es Dir, diese Unterschiede zu erkennen. Du wirst in der Lage sein, Dich in die andere Person hineinzuversetzen, wodurch Du ihren Standpunkt nachvollziehen kannst.


Das hilft dabei, eine Lösung für diesen Konflikt zu finden, denn häufig gibt es eine Lösung, mit der beide Seiten zufrieden sind. Das fällt aber meist erst auf, wenn man weiß, warum sich die andere Person auf eine bestimmte Art und Weise verhält. Empathie deckt die wahren Motive auf und ermöglicht eine zielstrebige Lösung des Problems.

3. Du kannst das Verhalten Deiner Mitmenschen besser vorhersagen

Wenn Du empathisch bist, dann kannst Du Dich in andere Menschen hineinversetzen. Das hilft Dir dabei, die Motive und Absichten einer Person zu erkennen. Dabei hilft Dir auch die Fähigkeit, die Körpersprache eines Menschen lesen zu können. Sie verrät eine Menge über das, was in der anderen Person vorgeht.


Mithilfe dieser Informationen kannst Du besser einschätzen, wie sich eine Person verhalten wird. Dadurch, dass Du verstehst, wie andere Menschen auf bestimmte Dinge reagieren werden, kannst Du wiederum besser mit ihnen interagieren.
Vorgeschlagen: Symathisch sein: Darauf kommt es an

4. Es fällt Dir leichter, Deine Mitmenschen zu beeinflussen

Wenn Du empathisch bist, besitzt Du die Fähigkeit zu erfahren, was in anderen Menschen vorgeht. Du weißt, was sie motiviert, wie sie von ihren Mitmenschen behandelt werden möchten und welche Ziele sie in ihrem Leben haben.


Gleichzeitig weißt Du, wie sich Dein eigenes Verhalten auf andere Personen auswirkt. Diese beiden Aspekte kombiniert erlauben es Dir, andere Menschen zu beeinflussen. Du kannst damit besser Deine eigenen Interessen durchsetzen.


Zusätzlich gibt Dir das auch die Möglichkeit, Leute – vor allem Gruppen – zu motivieren. Eine Fähigkeit, die im Berufsleben sehr wichtig ist.

5. Du wirst zu einem besseren Chef, Arbeiter und Freund

Empathie ist eine der wichtigsten Soft Skills, die ein guter Chef besitzen muss. Vor allem die kognitive und soziale Empathie ist hier wichtig. Sie helfen Dir dabei, die Bedürfnisse Deiner Mitarbeiter zu verstehen, und versetzen Dich die Lage, Gruppen und Teams nicht nur zu verstehen, sondern zu motivieren und zu produktiver Arbeit zu verhelfen.


Auch im Privatleben werden Deine Freundschaften davon profitieren. Empathie ist die Grundlage für gegenseitiges Verständnis. Sie ermöglicht persönliche Gespräche, die für eine feste und gut funktionierende Freundschaft unerlässlich sind.

Fazit: Empathisch sein lohnt sich

Um erfolgreich sein zu können, muss man gut mit anderen Personen kommunizieren können. Wer empathisch ist, dem wird es leichter fallen, gut mit anderen Menschen zu interagieren. Das macht sich dadurch bezahlt, dass Du bei anderen besser ankommst, Du andere Menschen besser verstehst und sie beeinflussen kannst, um Deine Interessen durchzusetzen.

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Autor:

Gabriel Dulian

Gabriel Dulian

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