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Affiliate Marketing erklärt – So fängst Du am Besten an

Geschrieben von: Gabriel Dulian

Zuletzt aktualisiert am: 13. Juli 2021
Shutterstock | Wright Studio
Unser Ziel bei Morebucks ist es die Finanzielle Situation unserer Leser zu verbessern, weshalb wir regelmäßig Partnerschaften mit anderen Unternehmen eingehen, die diese Vision teilen. Wenn ein Kauf oder eine Registrierung über einen unserer links entsteht, bekommen wir eventuell eine Provision.

Um mit dem Affiliate Marketing zu starten, sollte dein Hauptaugenmerk beim Aufbau einer Reichweite liegen. Solange Dich nur die eigene Familie oder einige Freunde kennen, wirst Du mit bloßen Empfehlungen kein echtes Geld verdienen können.

So benötigst Du also zuerst eine passende Webseite bzw. einen eigenen Social-Media-Kanal, mit welchem Du sehr viele Menschen erreichst. In diesem Artikel erfährst Du alles rund um das Thema Affiliate Marketing und wie Du am besten damit anfängst.

Was ist Affiliate Marketing?

Affiliate Marketing sind Empfehlungen für bestimmte Produkte oder Dienstleistungen, die Du an Deine definierte Zielgruppe weitergibst. Wenn Du zum Beispiel eine eigene Webseite oder einen beliebigen Social Media Kanal zur Thematik Backen und Kochen hast, dann kannst Du Dein Lieblingskochbuch oder Dein liebstes Messer an die jeweilige Zielgruppe weiterempfehlen.

Für bestimmte Produkte erstellst Du hierbei sogenannte Affiliate Links, welche eine Tracking-ID besitzen. Durch den speziellen Link kann der Besitzer eines bestimmten Produkts nachvollziehen, dass der Kauf aufgrund Deiner persönlichen Empfehlung erfolgt ist. Hierfür bekommst Du eine im Vorfeld vereinbarte Provision. Für die Käufer kostet das Produkt dennoch nicht mehr und Du bekommst als Dank für die Empfehlung lediglich ein kleines Stück von dem Kuchen ab und wirst zugleich am Gewinn dieses Verkaufs beteiligt.


Affiliate Marketing bietet daher ein sogenanntes Win-Win-geschehenfür den Verkäufer des Produktes und für Dich selbst. Ohne Deine persönliche Empfehlung wäre ein Verkauf eventuell gar nicht zustande gekommen und zugleich profitierst Du natürlich zugleich durch Deine erzielte Provision. Oft geht es bei Deinem Affiliate Marketing um digitale und zugleich um physische Produkte. Auch eine Weiterempfehlung von bestimmten Dienstleistungen ist ein bedeutender Bestandteil des Affiliate Marketings, der viele Kunden bringen kann.
Vorgeschlagen: Die Besten 5 Affiliate Netzwerke

Die Vorteile beim Affiliate Marketing

  • Du benötigst kein eigenes Produkt
  • Freie Entscheidung wie du die Produkte bewirbst (Du kannst selbst kreativ sein)
  • Auswahl von Tausenden Produkten (Über Affiliate Netzwerke)
  • Deinem Verdienst sind keine Grenzen nach oben gesetzt

Provisionsmodelle beim Affiliate Marketing:

Bevor du dich genauer mit einzelnen Affiliate Programmen auseinandersetzt, solltest du ein grobes Verständnis der unterschiedlichen Provisionsmodelle haben. Unterschiedliche Affiliate-System nutzen nämlich verschiedene Methoden, um die Provision für ihre Vertriebspartner zu berechnen.

Pay per Sale

Beim Pay per Sale erhält der Publisher vom Betreiber des Affiliate-Systems entweder einen prozentualen Anteil vom Einkaufswert der vermittelten Kunden oder einen festen Betrag pro Bestellung. Das ist das wohl bekannteste Provisionsmodell von Affiliate-Systemen.

Pay per Lead

Bei Affiliate Programmen, die das Pay per Lead-Modell nutzen, werden die Vertriebspartner dafür vergütet, dass durch die Weiterleitung ein Kontakt zwischen einem Interessenten und dem Unternehmen entsteht. Das könnte zum Beispiel bei der Buchung eines kostenfreien Erstberatungsgesprächs der Fall sein.

Pay per Click

Zahlt ein Affiliate-System nach dem Pay per Click-Modell, dann wird der Publisher pauschal für jeden Klick auf einem von ihm verbreiteten Link vergütet. Dieses Modell wird seltener eingesetzt, da die Ergebnisse sehr unterschiedlich sein können, wenn unabhängig vom Hintergrund der vermittelten Nutzer eine Vergütung gezahlt wird.

Was sind Affiliate Netzwerke?

Neben definierten Parteien, kann es zugleich noch einen dritten Mitspieler geben. Viele Starter fragen sich, was ein Affiliate Marketing Netzwerk eigentlich ist und so können diese sich im Netz gut darüber informieren. Bei den Affiliate-Netzwerken handelt es sich um spezielle Plattformen, auf denen sich die Advertiser und die Affiliates anmelden und somit zueinander finden können. Diese Netzwerke fungieren damit als wichtiger Vermittler zwischen diesen beiden Parteien und wickeln zugleich sämtliche Zahlungsangelegenheiten ab. Besonders beliebte und häufig genutzte Affiliate-Netzwerke sind Daisycon* und Adcell*


Das Affiliate Marketing ist ein bedeutender Bestandteil des Online Marketings. Wenn auch eine scharfe Kategorisierung der Bereiche nur schwer möglich ist, kann das Affiliate Marketing zugleich als Maßnahme oder als Instrument des ausgeübten Performance Marketings beigeordnet werden. Charakteristisch ist eine genaue Messbarbeit sowie der Fluss von Geldmitteln beim Eintreten einer speziell definierten Aktion. Dies ist ein wichtiger Aspekt zur Planung, wie mit Affiliate Marketing Geld zu verdienen ist.

Affiliate Netzwerke sind auch für Advertiser attraktiv

Die Advertiser müssen keine genauen Einstiegsvoraussetzungen erfüllen, um das Affiliate-Marketing sicher zu betreiben, jedoch müssen diese Vorkenntnisse im Online-Marketing aufweisen, um das Gebiet zu begreifen. So gibt es eine Vertriebspartnerschaft, die nur auf Provisionen basiert. Daher bietet das Affiliate Marketing den Advertisern eine sehr gute Möglichkeit, die eigenen Kosten effizient kontrollieren zu können. Das kommt vor allem kleinen Unternehmen mit geringem Budget für das Marketing zugute.


Aber auch für bekannte Marken und Unternehmen ist das Affiliate Marketing eine gute Option, das eigene Online-Marketing zu erstellen und interessante Werbekampagnen mit den einzelnen Werbepartnern zu beginnen.
Spezielle Publisher helfen dem Unternehmen dabei, sich neue und weitere Kanäle zu erschließen, welche dabei gleichzeitig effektiv Kosten einsparen können. Diese gewinnen auf einem solchen Weg Neukunden, welcher sie bisher nicht erreicht konnten und bauen den neuen Kundenstamm auf lange Sicht aus.


Unternehmen, welche ein sehr breites Spektrum bedienen wie beispielsweise Sportartikel, Werkzeuge oder Kosmetik, können sich aus einer besonders großen Anzahl an Inhabern von Webseiten bedienen. Je generischer die jeweilige Nische am Markt ist, desto umfangreicher wird die Zahl der geeigneten Publishern sein.
Die meisten Publisher erzielen eine größere Reichweite, wenn sie auf der eigenen Homepage verschiedene, aber zugleich ähnliche Themen ansprechen.


Das Affiliate-Marketing ist vor allem für Unternehmen geeignet, welche eine besondere Zielgruppe ansprechen möchten oder nur eine kleine Nische am Markt bedienen. Für nahezu jedes Thema gibt es inzwischen eine entsprechende Webseite oder eine Community, egal wie ausgefallen die Produkte sein mögen.

Die Vor- und Nachteile eines Affiliate Netzwerkes

Affiliate-Marketing-Vor-und-Nachteile
Shutterstock | fotogestoeber

Die Vorteile für Publisher:

Affiliate Netzwerke besitzen eine Vielzahl an verschiedenen Partnerprogrammen. Zu den unterschiedlichsten Themen gibt es meist ein oder mehrere dieser Programme.
Es ist dabei nur eine einmalige Anmeldung bei dem Affiliate Netzwerk nötig und danach kann aus einem Werk von sehr vielen Partnerprogrammen ausgewählt werden.
Affiliate Netzwerke haben meistens detaillierte Auswertungen in ihrem Angebot, welche bei allen Partnerprogrammen des einzelnen Netzwerkes auf die gleiche Art arbeiten. So ist es daher möglich, die Programme des Netzwerkes sehr gut miteinander zu vergleichen.

In dem Affiliate Netzwerk gibt es zumeist einheitliche Links, Bannergrößen und weitere Dinge. Dabei erfolgen die Provisionszahlungen nach einem definierten Rhythmus. In einem solchen Netzwerk ist es schneller möglich, ein bestimmtes Auszahlungsminimum zu erreichen, weil die zu zahlenden Provisionen der Programme einzeln addiert werden. Das Affiliate Netzwerk bietet daher einen guten und direkten Ansprechpartner.

Die Nachteile:

Nachteilig ist jedoch, dass der Start des Affiliate Netzwerkes für den Netzwerkbetreiber vor allem zeitlich sehr intensiv und teilweise eine finanzielle Belastung ist, damit das Netzwerk erfolgreich arbeiten wird. Dazu gehören die technische Umsetzung der Internetplattformen und die Aktivitäten zum Gewinnen der Händler und Vertriebspartner.
Die dabei entstehenden Kosten für das Marketing und die Entwicklung sind jedoch ein Nachteil, wenn kein geeignetes Netzwerk zur Verfügung steht und selber ein Partnerprogramm angeboten werden muss.
Ebenfalls nachteilig ist, wenn ein Besucher die Webseite des Affiliate verlässt, ohne ein entsprechendes Produkt auf der Seite des Merchants zu kaufen und somit vor allem die Käuferprovision für den Affiliate wegfällt.

Wie können Personen mit Affiliate Marketing starten?

Um mit dem Affiliate Marketing sicher beginnen zu können, musst Du Dich zuerst bei einer Affiliate Plattform oder bei einem Verkäufer registrieren. In aller Regel sind die einzelnen Affiliate Programme mit einer entsprechenden Bewerbung verbunden. Dazu bieten die Verkäufer und die Plattformen meist ein Online-Formular, in welchem Du Dich eintragen musst.

Um als Partner für die Kunden interessant zu sein, benötigst Du einen seperaten Empfangskanal, über den Du Deine eigene Zielgruppe erreichen kannst. Dies kann zum Beispiel ein Social-Media-Kanal wie Instagram, Facebook, YouTube oder Twitter oder eine Webseite sein. Natürlich sind zugleich mehrere Kanäle denkbar und je mehr Kanäle Du anbietest, umso besser ist dies in aller Regel für die Affiliate-Bewerbung.

Bei Deiner Bewerbung musst Du außerdem Deine eigenen Kontaktdaten und die Daten Deines Unternehmens angeben. Dafür benötigst Du in aller Regel ein Gewerbe, damit Du mit dem Affiliate Marketing starten kannst. Der Verkäufer wird sich dann Deine Bewerbung ansehen und diese daraufhin spezifisch beurteilen, ob es sich für ihn lohnt, mit Dir eine geeignete Partnerschaft einzugehen.

Aber nicht alle Verkäufer haben den formalen Prozess, den Du einhalten solltest, um bei diesen mit dem Affiliate Marketing beginnen zu können. Oft wirst Du darum gebeten, einem Verkäufer eine Mail zu schreiben, in welcher Du kurz erklärst, wie Du das Produkt oder Deine Dienstleistung weiterempfehlen möchtest.

Beim Starten mit Affiliate Marketing Geld erwirtschaften

Wer im Internet Geld verdienen möchte, für den stehen als Webseiten- und als Blogbetreiber viele gute Möglichkeiten zur Verfügung. Vor allem Geld verdienen mit Werbung ist hierfür besonders gut geeignet. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist aber, dass Du für ausreichend Traffic auf Deiner eigenen Webseite sorgst. Die Menge des Geldes, dass Du mit Affiliate Marketing verdienen kannst, ist immer davon abhängig, wie viel Besucherstrom es auf Deiner Seite gibt.

Je größer der Andrang auf der Webseite ist, umso interessanter ist sie für mögliche Werbekunden und umso mehr Geld kannst Du mit Deinem eigenen Affiliate Marketing verdienen. Generell lohnt es sich auch aktuell mit dem Affiliate Marketing zu beginnen. Laut dem derzeitigen Trend Report der Marketing-Agentur xpose360 erwarten etwa 61 Prozent der Affiliates ein hohes Umsatzwachstum.

Einen genauen Ablauf, wie Du mit Deinem Affiliate Marketing ein gutes Einkommen generieren kannst, ist vielseitig im Netz nachzulesen

Wenn Du bestimmte Produkte eines Advertisers anbietest und hierdurch einen Sale generierst, erhältst Du dafür eine bestimmte Provision. Damit festgestellt werden kann, welche Affiliates in dem Sale gemacht wurden, werden alle Links mit einem speziellen Code versehen. Zudem werden beim Klicken auf die Affiliate Links die Cookies bei den Nutzern gesetzt. Auf diese Weise kann ein gutes Tracking bestehen und zugleich ein zeitlich versetzter Sale einberechnet werden.

Affiliate Marketing mit der passenden Webseite

Generell sind die Schritte beim Start eines neuen Blogs sehr ähnlich. Dennoch gibt es hier ein paar bedeutende Unterschiede, welche dafür sorgen, dass Du doch etwas anders an bei einem Affiliate-Business herangehen musst.
Dazu gibt es einige wichtigsten Schritte auf dem Weg zur ersten Affiliate Webseite.

Wie bei einem Blog, gilt es auch beim Beginn als Affiliate erst einmal ein paar Überlegungen anzustellen. Möchte dieser wirklich Geld verdienen, sollte er die Auswahl seines Themas sehr ernst nehmen und aus wirtschaftlichen Aspekten entscheiden.

Im Vergleich zu einem Blog spielt vor allem die Leidenschaft sowie das Interesse für ein Thema eine eher nicht so große Rolle. Dies hängt jedoch auch davon ab, wie viel Arbeit und Zeit Du in eine Affiliate-Website investieren möchtest.

Eine neue Affiliate-Website ist recht schnell erstellt. Hierbei ist es egal, ob Du statische HTML-Seiten verwendest oder zum Beispiel WordPress installiert hast. Viele Nutzer bevorzugen WordPress, da es sehr schnell installiert ist und generell schon fast alles mitbringt, was Du für eine Affiliate-Webseite brauchst. Den Rest kannst Du mit kostenlosen Plugins ganz einfach nachrüsten.
Eine Installation von WordPress ist auf der Homepage des Anbieters sehr gut beschrieben und ist grundsätzlich nicht schwer.
Vorher brauchst Du nur noch einen guten Hosting-Tarif, den es zum Beispiel bei All-Inkl.com* gibt. Hier reicht normalerweise ein günstiger Webspace, denn größere Massen an Nutzern erwarten Dich zum Start erst einmal nicht.

Bei den Einstellungen gibt es zumindest einen bedeutenden Unterschied. Du solltest hier die Kommentar-Funktion auf Deiner Affiliate-Website deaktivieren, da es sich hierbei nicht um einen Blog handelt.
Ist die Affiliate-Website technisch fertig, geht es an die eigentlichen Inhalte. Dabei gibt es ebenfalls Unterschiede zu einem Blog.

Deine Inhalte

Blog Artikel

Es sollte es sich um einzigartige und zugleich gute Inhalte handeln, wenn die Zeit der sogenannten Thin Affiliates ist lange vorbei. Trotzdem reichen hier oftmals kürzere Artikel (dennoch mindestens 300 Wörter) und Du kannst sicher auch Texte dafür kaufen. Dies ist zum Beispiel dann interessant, wenn Du Dich mit dem Thema nicht so gut auskennt oder nicht gerne Texte schreibst. Wichtig ist jedoch in jedem Fall, dass Du schaust, was die möglichen Besucher überhaupt interessiert und welche Probleme oder Sorgen diese haben. Hierzu solltest Du dann die “Know How”-Artikel mit Tipps und die Lösungen niederschreiben (lassen).

Vergleiche

Eine weitere Artikel-Art sind kaufbezogene Artikel. Dies sind zum Beispiel Produkt-Tests, Erfahrungsberichte, Vergleiche oder Produkt-News und andere Sachen. Hier gehören auf jeden Fall Affiliate-Links und Produktempfehlungen hinein.

SEO

Eine weitere wichtige Tätigkeit ist das aktive Bearbeiten des Traffics. Während Blogs meistens von allein die Backlinks bekommen, ist dies bei Affiliate-Webseiten nicht immer der Fall.
Daher solltest Du einerseits die Onpage-SEO-Maßnahmen im Affiliate Marketing besonders gewissenhaft durchführen und andererseits aktiv für Deine Backlinks sorgen.
Auch die interne Verknüpfung mit weiteren eigenen Websites sowie die aktive Nutzung des Social Webs ist in jedem Falle sinnvoll.

Du musst aller Erfahrung nach hier deutlich aktiver sein, als zum Beispiel bei einem Blog. Allerdings solltest Du dabei nicht zu schnell vorgehen und beständig dran arbeiten, denn ansonsten fällt dies Google sofort negativ auf.

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Autor:

Gabriel Dulian

Gabriel Dulian

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